Kommentar
11:13 Uhr, 11.04.2026

Justin Sun verliert Millionen mit World Liberty Financial

Tron-Gründer Justin Sun hat Millionen in World Liberty Financial investiert – und kann nur dabei zusehen, wie das Vermögen schmilzt.

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Der WLFI-Token des Trump-nahen DeFi-Projekts World Liberty Financial gerät weiter in Schieflage, auf Wochensicht summieren sich Verluste von 20 Prozent. Damit beträgt der Kursrückgang seit Handelsstart im vergangenen Jahr über 74 Prozent. Besonders betroffen: Tron-Gründer Justin Sun, dessen eingefrorene WLFI-Position laut der Blockchain-Analyseplattform Bubblemaps aktuell noch rund 45 Millionen US-Dollar wert ist. Das sind mehr als 80 Millionen US-Dollar weniger als noch vor einigen Monaten.

UPDATE: 🚨 Justin Sun’s locked $WLFI are down $80,000,000

WLFI is down another -10% after the team used their own token as collateral to borrow $50M+ in stables, emptying the lending pool https://t.co/PQkrobP3TZ pic.twitter.com/FVdBKPdUPl

— Bubblemaps (@bubblemaps) April 10, 2026

Sun hatte sich Ende 2024 mit rund 30 Millionen US-Dollar an World Liberty Financial beteiligt und seine Position später auf etwa 75 Millionen US-Dollar ausgebaut. Zusätzlich investierte er rund 100 Millionen US-Dollar in den TRUMP-Memecoin. Die mit ihm verknüpfte Wallet wurde jedoch bereits im vergangenen Jahr von World Liberty gesperrt, nachdem rund neun Millionen WLFI-Token bewegt wurden. Seitdem sind die Token eingefroren und können weder transferiert noch verkauft werden.

Kritik an WLFI: Projekt weist Liquidationsrisiken zurück

World Liberty Financial steht zudem für dubiose DeFi-Geschäfte in der Kritik. Onchain-Daten zeigen, dass World Liberty auf dem Lending-Protokoll Dolomite große Mengen an WLFI-Token als Sicherheit hinterlegt hat, um Stablecoins in zweistelliger Millionenhöhe zu leihen. Marktbeobachter verweisen auf potenzielle Risiken für Kreditgeber, sollte der WLFI-Kurs weiter fallen und die Sicherheiten an Wert verlieren.

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World Liberty weist diese Bedenken zurück. In mehreren Beiträgen auf X erklärte das Team, man sei “nicht annähernd in der Nähe einer Liquidation”. Kritik wird in dem Zusammenhang auch an Personalüberschneidungen laut: Corey Caplan, Mitgründer von Dolomite, ist zugleich als Berater bei World Liberty Financial tätig.

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