Analyse
09:05 Uhr, 09.03.2026

JUNGHEINRICH - Strategische Allianz statt technologischer Arroganz

Der Wettbewerb vor vor allem mit chinesischen Unternehmen zwingt heimische Konzerne zum Umdenken. Die Verteidigung von Marktanteilen erfordert inzwischen schmerzhafte Zugeständnisse an die asiatische Konkurrenz – mit weitreichenden Folgen für den Produktionsstandort Deutschland.

Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG, formuliert in einem lesenswerten Interview mit der ZEIT eine wichtige Erkenntnis in extremer Schärfe: Das Festhalten an maximaler Ingenieurskunst geht an einem rasch wachsenden Kundensegment vorbei, das pragmatische, kosteneffiziente Lösungen fordert. Jungheinrich kooperiert deshalb mit dem direkten chinesischen Konkurrenten EP Equipment und vertreibt dessen zu 90 % aus Asien stammende Technik unter dem eigenen neuen Label "AntOn". Die hiesige Kostenstruktur und Innovationskultur erweisen sich für bestimmte globale Massenmärkte als nicht mehr wettbewerbsfähig. Brzoska hat auch dringende Appelle an die Regierung dabei.

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