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Beim Materialspezialisten aus Weimar wuchs der H1-Umsatz um 3,9 % auf 19,7 Mio. €. Erhaltene Meilensteinzahlungen im Millionenbereich sind darin nicht enthalten. Sie zeigen sich als erhöhte liquide Mittel (9,7 Mio. gegen 1,1 Mio. € vor einem Jahr) in der Bilanz zur Jahresmitte.
Operativ sieht IBU-TEC sich auf Kurs. Unverändert 7 bis 10 % EBITDA-Marge sowie 37 bis 39 Mio. € Jahresumsatz sind die Ziele.
Der Bau eine Anlage für LFP-Kathodenmaterial in Bitterfeld-Wolfen bleibt im Fokus. Sie soll als europaweit Größte ab 2028 eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen LFP-Batteriematerial erreichen. Bis 2030 plant IBU-TEC einen Konzernumsatz von 120 bis 140 Mio. €, davon 85 bis 90 Mio. € im Batteriebereich.
CEO Jörg Leinenbach betont die Rolle des Unternehmens bei Batteriematerial als „einziger möglicher Partner in Europa“ mit Produktionskapazitäten im industriellen Maßstab. Mit 76 Mio. € Börsenwert bietet IBU-TEC die Möglichkeit, sich strategisch an einer wichtigen Wertschöpfungskette zu beteiligen. In Vorjahren war die Marktkapitalisierung phasenweise mehrfach höher.
Geduld bleibt gefragt, während der Chartverlauf eine nachvollziehbare Ungeduld der Börse ausdrückt. Im Frankfurter Börsenbrief war unsere Position zuletzt mit Gewinn ausgestoppt worden. Wir wagen den Wiedereinstieg, die Details dazu folgen in der neuen FB-Ausgabe. Ab Donnerstag.
Helmut Gellermann
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