Kommentar
09:30 Uhr, 17.06.2026

Hormus-Krise: Der Ölschock hat Folgen, auch nach dem Ende des Krieges

Nach diesem Freitag soll die wichtigste Ölader der Welt wieder in den regulären Betrieb übergehen. Doch erheblicher Schaden ist schon angerichtet.

Am 19. Juni unterzeichnen Washington und Teheran in der Schweiz voraussichtlich das Abkommen, das die akute Phase des Kriegs beendet. Vor dem Krieg passierte rund ein Fünftel des globalen Öls die Straße von Hormus, dazu etwa 20 % des verflüssigten Erdgases. Seit Anfang März 2026 ging hier kam noch was. Die Schließung hat die Weltwirtschaft aber nicht gleichmäßig getroffen. Viele Volkswirtschaften konnten einen Versorgungsschock abfedern, andere mussten ihn an ihre Bevölkerung weiterreichen. Willkommen in der "Engpass-Ökonomie", einer Welt, in der "einmalige" Störungen zum Regelfall werden.

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