Analyse

HENSOLDT - Die Bullen müssen sich nun warm anziehen!

Die Hensoldt-Aktie stand in den letzten beiden Tagen deutlich, u.a. wegen des Staatshaushaltes unter Druck. Charttechnisch steht der Verteidigungstitel an einer entscheidenden Stelle.

Erwähnte Instrumente

  • HENSOLDT AG Inhaber-Aktien o.N. - WKN: HAG000 - ISIN: DE000HAG0005 - Kurs: 24,860 € (XETRA)

Als Auslöser der Kursschwäche in den letzten Tagen galt ein Bericht in der "Augsburger Allgemeine", wonach das Bundesfinanzministerium nach dem Karlsruher Urteil auch das Verteidigungsministerium mit einer Sperre für Mittel aus dem Sondervermögen Bundeswehr belegt habe. Das berichtete das Blatt unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben des Verteidigungsministeriums. Verkaufsdruck gab es bereits lange vor dieser Meldung auf die Hensoldt-Aktie, denn es bildete sich bereits seit Monaten ein intakter Abwärtstrend aus. Dieser verläuft in den nächsten Tagen bei rund 28 EUR. Unterhalb dieser Marke müssen sich die Bullen also warm anziehen. Welche Marken sind noch wichtig?

Markante Unterstützungszone bei 25 EUR erreicht

Aktuell kämpfen die Marktteilnehmer um die 25-EUR-Marke. Genau dort hatte die Hensoldt-Aktie noch ein offenes Gap. Dieses wurde heute geschlossen, doch gleichzeitig wurde ein neues bei 25,66 EUR eröffnet. Doch zunächst müssen sich die Bullen allerdings auf die Verteidigung der Supportzone rund um die 25-EUR-Marke konzentrieren, denn ein Tagesschlusskurs unter 24,50 EUR dürfte weiteren Verkaufsdruck erzeugen. Erst eine sehr bullische Umkehrkerze könnte für eine deutliche Gegenbewegung sprechen.


Fazit: Die Hensoldt-Aktie steht charttechnisch aufs Messers Schneide. Unterhalb von 24,50 EUR droht ein Rückgang auf die 22,50-EUR-Unterstützungszone. Eine Rückkehr über 25,66 EUR dürfte dagegen für eine Erholung bis 28 EUR sorgen.


HENSOLDT AG Inhaber-Aktien o.N.-Aktie
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Über den Experten

Bernd Senkowski
Bernd Senkowski
Technischer Analyst

Seit 1997 beschäftigt sich Bernd Senkowski mit dem Thema Börse und hat dabei eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Zunächst handelte er Aktien nach der Buy-and-Hold Strategie, bis das Aufkommen der ersten größeren Direktbanken ihn dazu bewegte, aktiver zu werden. Der Grundstein für seinen Erfolg lag in der intensiven Lektüre zahlreicher Börsenbriefe und Aktienboards, die ihm wertvolle Einblicke und Informationen lieferten. Doch erst das intensive Studium der technischen Chartanalyse brachte Senkowski im Jahr 1999 dazu, seinen Lebensunterhalt durch Trading zu verdienen. Seit 2001 handelt er professionell den DAX-, Nasdaq- und Bund Future und seit 2011 auch den Forex-Markt. Diese Erfolgsgeschichte verdeutlicht, wie hartnäckige Recherche und kontinuierliches Lernen entscheidend sein können, um in der Welt des Tradings erfolgreich zu sein. Bernd Senkowski betreut im Premium-Service Trademate das Depot "Antizyklisches Trading".

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