HANNOVER RÜCK - Im Windschatten zum Kaufsignal
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Mit der Rückeroberung der beiden früheren Verlaufstiefs der großen Korrektur bei 233,09 und 238 EUR hatte sich die Aktie von Deutschlands zweitgrößtem Rückversicherer bis Ende Juni wieder in neutrales Gebiet zurückgearbeitet und war in den folgenden Wochen über die Grenzen des großen Abwärts-Gaps vom 7. Mai und an den kurzfristigen Widerstand bei 260,80 EUR gestiegen. Damit wurde die zweite große Abwärtsphase der Korrektur seit dem Allzeithoch bei 292,60 EUR aus dem Mai 2025 neutralisiert.
Anschließend kam es jedoch Anfang September zu einer kurstechnischen Schrecksekunde: Die Aktie brach binnen vier Tagen um über 7 % ein, nachdem das Unternehmen auf dem Versicherungs- und Rückversicherungstreffen "Rendez-Vous de Septembre" in Monte-Carlo vermeldet hatte, bei der Vertragserneuerung zum 1. Januar 2027 im Schaden- und Unfallgeschäft zwar von weiterhin profitablen Wachstumsmöglichkeiten und stabilen Vertragsbedingungen auszugehen. Wegen intensiven Wettbewerbs rechne man jedoch mit leicht sinkenden Preisen. Der Preisdruck zeige sich bereits jetzt – insbesondere in der Region Nordamerika und in Großbritannien.
Ausgehend von einem Abverkaufstief bei 244,20 USD konnte sich die Aktie in den letzten Tagen aber wieder dynamisch von diesem Kursrutsch erholen. Jetzt könnte der DAX-Titel aus der Deckung der Verkaufswelle nach oben ausbrechen und damit auf ein Kaufsignal zusteuern:
