Analyse

HALLIBURTON - Aktie des Öldienstleisters hängt (noch) fest

Das Ölserviceunternehmen Halliburton kann auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurückblicken. Auch für 2023 sind Analysten positiv gestimmt.

Erwähnte Instrumente

  • Halliburton Co.
    ISIN: US4062161017Kopiert
    Kursstand: 39,840 $ (NYSE) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • Halliburton Co. - WKN: 853986 - ISIN: US4062161017 - Kurs: 39,840 $ (NYSE)

So schnell kann es gehen: 2020 waren Aktien aus dem Öl- und Gassektor noch die Sorgenkinder an der Wall Street. Seither feiern sie ein eindrucksvolles Comeback. Das Zahlenwerk des Öldienstleisters Halliburton untermauert die Wiederauferstehung der Aktie.

Brach der Umsatz 2020 noch um 35 % auf 14,45 Mrd. USD ein und halbierte sich der Gewinn je Aktie nahezu auf 0,65 USD, verbuchte Halliburton im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 neue Mehrjahreshochs bei Umsatz und Gewinn. So kletterten die Erlöse verglichen mit 2021 um fast ein Drittel auf 20,30 Mrd. USD. Unterm Strich verdiente Halliburton mit 2,15 USD je Aktie doppelt so viel als noch 2021. Der Free Casflow belief sich auf 1,43 Mrd. USD.

CEO Jeff Miller zu den Zahlen: "Das Jahr 2022 hat die Ertragskraft unserer Strategie unter Beweis gestellt, und ich erwarte, dass diese Ertragskraft Jahr 2023 und darüber hinaus sich weiter festigen wird. Beide Geschäftsbereiche erzielten international und in Nordamerika starke Margen." Auch wird die Dividende steigen. „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Vorstand ein Rahmenwerk für Kapitalrückzahlungen und eine Erhöhung der Dividende auf sechzehn Cent (0,16 USD) pro Aktie ab diesem Quartal beschlossen hat. Die Kapitalrückzahlungen, der Dividendenanstieg, und die Aktienrückkäufe, die wir im vierten Quartal getätigt haben, zeigen das Vertrauen von Halliburton in unser Geschäft, unsere Kunden, Mitarbeiter und unser Valueversprechen."

Den Schuldenberg abgetragen

Analysten erwarten auch im kommenden Jahr eine deutliche Verbesserung beim Ergebnis um über 40 % auf gut 3 USD je Aktie. 2024 könnte Halliburton 3,63 USD je Aktie verdienen. 2025 wiederum dürfte Halliburton das Sahnejahr 2014 mit einem Ergebnis von 4,02 USD je Aktie toppen. Damals erreichte die Aktie auch ihr Allzeithoch bei 74,33 USD. 2025 könnte, sollten die Prognosen eintreffen, Halliburton auch zum ersten Mal seit Jahren einen positiven Nettocashbestand ausweisen. Freilich hängen diese Schätzungen in hohem Ausmaß auch von der weiteren Entwicklung des Ölpreises ab.

War 2020 noch gefühlt alles schlecht, schreiben Analysten den Trend nun wieder munter positiv für die nächsten Jahre fort.

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Aus charttechnischer Sicht kämpft die Aktie um den maßgeblichen Abwärtstrend seit dem Jahr 2014. Auch steckt der Wert noch unter dem Jahreshoch 2022 bei 43,99 USD fest. Ein Ausbruch darüber könnte den Weg für weiter steigende Kurse freimachen. Ob es dann auch schnell für neue Allzeithochs reicht, wird man sehen müssen.

Fazit: Der fundamentale Trend bei Halliburton stimmt. Die Aktie ist weiter vernünftig bewertet. Findet der Konzern zurück zur Stärke des Jahres 2014, kann die Aktie langfristig auch neue Rekordstände erreichen. Rein charttechnisch ist bislang allerdings der Deckel drauf.

Jahr 2022 2023e* 2024e*
Umsatz in Mrd. USD 20,30 23,78 26,36
Ergebnis je Aktie in USD 2,15 3,06 3,63
Gewinnwachstum 42,33 % 18,63 %
KGV 19 13 11
KUV 1,8 1,5 1,4
PEG 0,3 0,6
Dividende je Aktie in USD 0,48 0,64 0,73
Dividendenrendite 1,20 % 1,61 % 1,83 %
*e = erwartet, Berechnungen basieren bei
US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten
Halliburton-Aktie (Wochenchart)
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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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