Guten Morgen aus der Redaktion: Zinsen drücken,Tech hält dagegen
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die europäischen Aktienmärkte standen gestern unter Druck. An der Wall Street verlief der Handel dagegen uneinheitlich. Belastet haben vor allem die hohen Anleiherenditen und der stärkere Inflationsdruck in Deutschland. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hielt sich bei rund 5,3 %. Technologieaktien hielten sich dagegen besser.
Hewlett Packard Enterprise gewann 3,9 % nach neuen Wachstumszielen und einem KI-Serverauftrag über 1,2 Mrd. $. United Therapeutics stieg nach einem Erfolg im Patentstreit gegen Liquidia um 12,6 %, Liquidia brach um 57,2 % ein. Nvidia legte 1,4 % zu.
Heute folgen um 9:55 Uhr der deutsche Einkaufsmanagerindex für die Industrie und um 10:00 Uhr der entsprechende Wert für die Eurozone. Um 14:30 Uhr stehen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Um 16:00 Uhr folgen der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie sowie die US-Bauausgaben.
Zahlen melden heute unter anderem Accenture, Nike und McCormick.
Für den DAX zeichnet sich zunächst ein schwächerer Start ab. Lang & Schwarz taxiert den DAX heute Morgen bei rund 25.100 Punkten und damit etwa 0,3 % unter dem Xetra-Schluss. Rückenwind liefert der Technologiesektor nach starken Zahlen und einem überzeugenden Ausblick von Micron. Risiken bleiben die hohen Anleiherenditen und die gestiegenen Inflationsrisiken in Europa.
Weitere aktuelle Einschätzungen finden Sie in der Bernecker-App.
Oliver Kantimm, Bernecker-Redaktion
Exklusiv-Angebot: Bernecker Aktionärsbrief + TV für stock3 Leser
