Guten Morgen aus der Redaktion: Stabilisierung, SpaxeX / Tesla - Größte Fusion der Geschichte und Netflix enttäuscht
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Die Wall Street zeigt erste Stabilisierungsansätze. Der Dow Jones gewann gestern 1,02 %, der S&P 500 legte 0,28 % zu. Der Nasdaq stagnierte. Die jüngsten Quartalszahlen stützen die Märkte, allerdings bleibt die Nachfrage nach Technologieaktien selektiv.
In Asien folgt eine kräftige Gegenbewegung. Südkoreas Kospi erholt sich deutlich. SK Hynix und Samsung führen die Erholung der Halbleiterwerte an. Auch Japans Nikkei legt zu. Der DAX liegt in der Vorbörse rd. 0,3 % höher um 25.380 Punkte.
Die Hammermeldung kommt von SpaceX: Die Fusion mit Tesla ist in Vorbereitung. Bei aktuellen Börsenwerten von zusammen rund 3,5 Bio. Dollar wäre dies die größte Unternehmensfusion der Geschichte. Dahinter steht die Verbindung von Teslas Robotik, autonomem Fahren und Chipentwicklung mit der KI-Rechenleistung, den Satellitennetzen und der Raumfahrttechnik von SpaceX. Der Quartalsumsatz sprang um 161 % auf 14,6 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn erreichte 4,4 Mrd. Dollar. Das KI-Geschäft überholte Starlink beim Umsatz.
Die Aktie liegt im Spekulativen Portfolio des Frankfurter Börsenbriefes, welches seit Jahresbeginn über 24 % im Plus liegt und damit die Indizes klar hinter sich lässt. In einer Sonderaktion gibt es den Brief als Einzelausgabe im Börsenkiosk noch mit 50 % Rabatt: Hier geht zum Abruf: https://boersenkiosk.de/Kauf-Frankfurter-Borsenbrief-Nr.-42-vom-15.10.2026/BK
Netflix enttäuscht dagegen beim Ausblick. Der Quartalsumsatz erreichte 12,87 Mrd. Dollar. Für das Schlussquartal erwartet Netflix 13,4 Mrd. Dollar gegenüber 13,5 Mrd. Dollar Konsens. Die Werbeumsatzprognose wurde gesenkt. Nachbörslich geriet die Aktie unter Druck.
Supermicro liefert ein starkes Signal für den KI-Sektor. Der Serverhersteller erhöht seine vorläufige Umsatzprognose für das Septemberquartal von 14,5 bis 15,5 auf 18,5 bis 19,5 Mrd. Dollar. Auch die erwartete Bruttomarge steigt deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich mit kräftigen Gewinnen.
Adidas erhöht nach Xetra-Schluss die Gewinnprognose von 2,3 auf 2,5 Mrd. Euro. Das Quartals-EBIT erreichte den Rekordwert von 1,008 Mrd. Euro. Allerdings profitierte Adidas von rund 200 Mio. Euro US-Zollerstattungen.
Auch die Deutsche Börse hebt ihre Jahresziele wenig überrschend an. Das Quartals-EBITDA stieg um 16 % auf 978 Mio. Euro. Die neue Jahresprognose liegt bei über 3,9 Mrd. Euro.
Im MDAX sorgt eine Beteiligung für Bewegung: Grand City Properties übernimmt 20,04 % an LEG Immobilien und erwägt eine weitere Aufstockung.
Heute folgen Quartalszahlen von SAP, Tesla und Meta. Die KI-Investitionspläne von Meta stehen im Fokus und die Reaktion im KI-Chip-Sektor darauf, wird ein erstes Signal liefern, ob sich die Korrektur ihrem Ende nähert.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
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