Kommentar
09:21 Uhr, 23.03.2026

Gold und Silber nach Nahost-Eskalation im freien Fall: Bitcoin rutscht unter 68.000 USD

Nachdem die Lage im Nahen Osten am Sonntag weiter eskaliert ist, notieren Aktienindizes sowie Gold und Silber im tiefroten Bereich. Auch Bitcoin und Co. geben nach.

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Die auch als “digitales Gold” bezeichnete Kryptowährung startet mit einem Kurs von rund 67.600 US-Dollar etwas schwächer in die neue Woche, nachdem sich die geopolitische Lage im Nahen Osten am Wochenende weiter zugespitzt hatte. Auf Sicht der vergangenen 24 Stunden notiert BTC damit knapp 1,8 Prozent tiefer. Ethereum kann derweil die Marke von 2.000 US-Dollar halten, verliert jedoch auf diesen Zeitraum gesehen rund 3,5 Prozent. Bei XRP und Solana fällt das Minus ähnlich hoch aus. Größter Verlierer ist derweil Stablecoin-Token Sky mit einem Kursverlust von knapp 9 Prozent.

Edelmetalle stürzen ab, Öl mit Rallye

Im Verhältnis zu den Verwerfungen am traditionellen Finanz- und Rohstoffmarkt hält sich der Krypto-Markt jedoch weiterhin bemerkenswert stabil. Während Ölpreise wieder anzogen, ist Gold um mehr als 8 Prozent gefallen und hat damit die diesjährigen Gewinne in vollem Umfang zunichtegemacht. Seit Beginn des Irankrieges ist das Edelmetall um mehr als 14 Prozent abgestürzt. Silber hat währenddessen rund 9 Prozent verloren. Der japanische Nikkei fiel derweil um über 4 Prozent. Futures auf den S&P 500 (0,6 Prozent) und den Nasdaq (0,7 Prozent) gaben ebenfalls deutlich nach.

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Auslöser für die Verwerfungen an den Märkten war ein von US-Präsident Donald Trump gesetztes Ultimatum an den Iran, die Straße von Hormus freizumachen. Ansonsten werde man iranische Kraftwerke “angreifen und auslöschen”. Der Iran reagierte darauf mit der Ankündigung, dass er auf jeden US-Angriff auf seine Energie- oder Wasserinfrastruktur mit Angriffen auf US-amerikanische und israelische Einrichtungen im Golf antworten werde, und drohte mit der vollständigen Sperrung der Meerenge.

Neben den Entwicklungen am Persischen Golf blicken Anleger in dieser Handelswoche auf die Vorabzahlen der US-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe sowie den Dienstleistungssektor. Auch die Veröffentlichung der aktuellen Erstanträge zur Arbeitslosenhilfe und die finalen Daten zum Verbrauchervertrauen sowie den Inflationserwartungen der US-Privathaushalte dürften die Kurse am Krypto-Markt beeinflussen.

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