Kommentar
08:57 Uhr, 29.01.2026

Gold läuft Bitcoin davon? Nicht laut diesem Bloomberg-Experten

Zinsschocks und politische Unsicherheit belasten Bitcoin. Doch eigentlich steht die Kryptowährung gar nicht so schlecht da.

Erwähnte Instrumente

  • Bitcoin notiert derzeit bei rund 88.000 US-Dollar und verliert innerhalb von 24 Stunden etwa 1 Prozent. Ethereum hält sich vergleichsweise stabil und konsolidiert knapp unter der Marke von 3.000 US-Dollar mit einem leichten Tagesminus von 1,8 Prozent.
  • Gold bleibt der klare Gewinner dieser Woche. Der Kurs stieg seit Wochenbeginn um rund 20 Prozent und markierte zwischenzeitlich neue Allzeithochs oberhalb von 5.500 US-Dollar je Unze. Für viele Marktteilnehmer wird damit deutlich, dass Bitcoin in Stressphasen nicht wie ein sicherer Hafen reagiert, sondern als klassisches Risikoasset gehandelt wird.
Gold (obere Linie) vs. Bitcoin (blaue Linie) in den letzten fünf Tagen | Tradingview
  • Ein Zinsschock aus Japan und neue Zolldrohungen von Donald Trump haben die Märkte in eine Risk-off-Phase gedrückt. Investoren bauen gehebelte Positionen ab, während Kapital aus Risikoanlagen abfließt und in Gold sowie Anleihen umgeschichtet wird.
  • Besonders im Blick steht nun die laufende Diskussion um ein neues Gesetz zur Marktstruktur für Kryptowährungen in den USA sowie die drohende Haushaltssperre der US-Regierung. Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit eines Shutdowns bis zum 31. Januar bei rund 80 Prozent.

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  • Sollte es tatsächlich zu einem Shutdown kommen, erwarten viele Marktbeobachter eine typische Abfolge: kurzfristiger Abverkauf durch Liquiditätsentzug, gefolgt von einer technischen Erholung und anschließend potenziell stärkerem Druck auf Risikoassets.

The dread I see from bitcoiners (and the football spiking from the haters) is very short-sighted to me given that since 2022 (right before the BlackRock ETF filing) Bitcoin is up 429%, gold 177%, Silver 350%, QQQ 140%. In other words bitcoin spanked everything so bad in '23 and… pic.twitter.com/SPNB9RTdzv

— Eric Balchunas (@EricBalchunas) January 27, 2026

  • Eine andere Sicht bringt ETF-Experte Eric Balchunas ins Spiel: Trotz der aktuellen Schwäche habe Bitcoin seit 2022 Gold, Aktien und Silber klar hinter sich gelassen. Seiner Meinung nach wurde die Story rund um institutionelle Adoption früh eingepreist – die aktuelle Flaute sei daher weniger Trendbruch als eine nötige Verschnaufpause, damit die Realität zum Preis aufschließen kann.

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