Geopolitische Eskalation belastet den DAX: Warum der Iran-Konflikt zum Risikofaktor wird
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Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat den DAX spürbar unter Druck gesetzt, da geopolitische Risiken traditionell zu einer Reduzierung von Risikoengagements führen. Für den deutschen Leitindex ist die Lage besonders relevant, da viele seiner Schwergewichte stark von globalem Handel und stabilen Lieferketten abhängen. Steigende Ölpreise wirken dabei wie ein zusätzlicher Kostenfaktor für Industrie, Logistik und Chemieunternehmen.
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Gleichzeitig erhöht die Unsicherheit die Risikoaversion internationaler Investoren, was Kapitalabflüsse aus zyklischen Märkten wie Europa begünstigen kann. Während defensive Sektoren zeitweise stabilisieren, geraten konjunktursensitive Titel im DAX stärker unter Verkaufsdruck. Hinzu kommt, dass Europa im Vergleich zu den USA stärker von Energieimporten abhängig ist und daher empfindlicher auf geopolitische Schocks reagiert.
Sollte sich der Konflikt weiter ausweiten oder länger andauern, könnte dies die Erholungsaussichten des DAX zusätzlich belasten. Bleibt die Eskalation hingegen begrenzt und die Energieversorgung stabil, wäre auch eine technische Gegenbewegung möglich. Insgesamt bleibt der DAX kurzfristig stark nachrichtengetrieben und anfällig für erhöhte Volatilität, solange geopolitische Unsicherheiten das Marktgeschehen dominieren.
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