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Kommentar
15:28 Uhr, 09.10.2026

GBE Börsenbrief – KW 42/2026


Moin aus Hamburg!

Die internationalen Aktienmärkte blickten auf eine bewegte Handelswoche zurück. Im Mittelpunkt standen vor allem die steigenden Ölpreise, hohe Anleiherenditen und die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Insbesondere die Spannungen im Nahen Osten sorgten für Unsicherheit und schürten erneut Inflationssorgen.

An der Wall Street profitierten vor allem Technologiewerte zunächst von der anhaltenden Begeisterung rund um künstliche Intelligenz. Der Nasdaq erreichte zwischenzeitlich neue Rekordstände, bevor Gewinnmitnahmen und Zweifel an den hohen Bewertungen für Rücksetzer sorgten.

Auch der DAX geriet unter Druck. Neben den steigenden Energiepreisen belasteten politische Unsicherheiten in Frankreich die europäischen Börsen. Am Donnerstag fiel der deutsche Leitindex unter die Marke von 25.000 Punkten.

In der kommenden Handelswoche dürften insbesondere die Entwicklung der Ölpreise, die Zinserwartungen und der Beginn der US-Berichtssaison für neue Impulse sorgen.

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf die wichtigsten Märkte auswirken und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfährst du in den folgenden Analysen.

Aufgrund von hoher Volatilität ist es möglich, dass einzelne Kursmarken bereits erreicht wurden. Der Börsenbrief wird am Nachmittag bei laufendem Handel erstellt.

Quelle:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag
https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten

Die nächsten GBE Live-Webinare

Mit unserer Webinaren „GBE Marktcheck und GBE Marktupdate“ durchleuchten wir anhand von Chartechnik montags und mittwochs um 08:45 Uhr die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 30-minütigen Live-Webinar. Weitere Informationen zu unseren Webinaren findest du auf unserer Webseite. Du kannst dich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Dreyer

DAX Tageschart (DE40.c)

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

Rückblick:

Der deutsche Leitindex knüpfte am Montag zunächst an die Aufwärtsbewegung vom vergangenen Freitag an. Im Bereich von 25.513 Punkten stieß der DAX jedoch auf einen wichtigen Widerstand, an dem die Kurse erneut deutlich nachgaben. Im weiteren Handelsverlauf wurde, wie bereits in der Vorwoche, die 200-Tage-Linie getestet und ein neues Wochentief markiert.

Charttechnischer Ausblick:

Der DAX hat innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Mal die 200-Tage-Linie getestet und könnte von diesem Niveau aus eine Gegenbewegung nach oben starten. Ein erster Widerstand liegt bei 25.155 Punkten. Diese Marke hat in der Vergangenheit bereits mehrfach als Unterstützung beziehungsweise Widerstand eine wichtige Rolle gespielt. Bei 25.220 Punkten verläuft zudem das 23,6-%-Fibonacci-Retracement der letzten größeren Abwärtsbewegung vom 28. August bis zum 8. Oktober. Darüber könnten die Marken bei 25.270 und 25.413 Punkten weitere Hindernisse darstellen. Besonders interessant könnte der Bereich um 25.513 Punkte werden. Hier prallte der DAX am Dienstag deutlich nach unten ab. Zudem treffen an dieser Stelle gleich mehrere charttechnische Marken aufeinander: eine horizontale Marke aus dem Tageschart sowie jeweils ein Fibonacci-Retracement aus dem Tages- und Wochenchart. Dieser Bereich könnte sich somit als besonders hartnäckiger Widerstand erweisen.

Seit seinem Allzeithoch vom 28. August befindet sich der deutsche Leitindex weiterhin in einem Abwärtstrend, der sich durchaus auch in der kommenden Handelswoche fortsetzen könnte. Auf der Unterseite bleibt zunächst die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten im Fokus. Diese wurde bislang nicht nachhaltig unterschritten und stellt damit eine erste mögliche Unterstützungszone dar.Eine weitere wichtige Rolle könnte die bereits erwähnte 200-Tage-Linie spielen. Diese verläuft derzeit bei rund 24.870 Punkten und trifft dort auf eine horizontale Unterstützung aus dem Tageschart. Etwas darunter befindet sich bei etwa 24.766 Punkten eine weitere interessante Unterstützungszone. Hier treffen das Wochentief, ein 38,2-%-Fibonacci-Retracement aus dem Wochenchart sowie eine Marke aus dem Tageschart aufeinander. Sollten auch diese Unterstützungen nach unten durchbrochen werden, müsste mit weiteren Kursverlusten in Richtung 24.608 Punkte gerechnet werden.

Unterstützungen:

  • 25.000 Punkte
  • 24.870 Punkte
  • 24.766 Punkte
  • 24.608 Punkte

Widerstände:

  • 25.155 Punkte
  • 25.270 Punkte
  • 25.413 Punkte
  • 25.513 Punkte

EUR/USD Tageschart (EURUSDc)

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

Rückblick:

Beim Währungspaar EUR/USD zeigt sich weiterhin eine deutliche Schwäche des Euro. Eine zwischenzeitliche Erholung führte den Kurs lediglich bis auf 1,1275 US-Dollar, bevor sich die seit Anfang September bestehende Abwärtsbewegung fortsetzte. Mittlerweile ist das Währungspaar an einer wichtigen Unterstützungszone angekommen, die für den weiteren Kursverlauf entscheidend sein könnte.

Charttechnischer Ausblick:

Beim Währungspaar EUR/USD ging es in dieser Woche kräftig nach unten. Allerdings hat der Euro mittlerweile eine wichtige Unterstützungszone erreicht, von der aus eine Gegenbewegung nach oben möglich wäre. Ein erstes potenzielles Kursziel liegt bei 1,1275 US-Dollar. Diese Marke wurde bereits am Dienstag getestet und könnte in den kommenden Handelstagen erneut in den Fokus rücken. Sollte es dem Währungspaar gelingen, diesen Widerstand zu überwinden, wäre ein weiterer Anstieg bis auf 1,1354 US-Dollar denkbar. Hier verläuft das 38,2-%-Fibonacci-Retracement aus dem Wochenchart. Nur wenige Pips darüber wartet bei 1,1391 US-Dollar bereits der nächste Widerstand in Form einer früheren Kurszielbestimmung. Zwischen diesen beiden Marken verläuft derzeit zudem das mittlere Bollinger-Band.

Auf der Unterseite befindet sich das Währungspaar aktuell in einer wichtigen Unterstützungszone, in der gleich mehrere charttechnische Marken zusammenlaufen. Dazu zählen drei horizontale Marken aus dem Tageschart, eine Kurszielbestimmung sowie ein 50,0-%-Fibonacci-Retracement aus dem Wochenchart. Auch das untere Bollinger-Band verläuft innerhalb dieser grün markierten Zone und könnte zusätzliche Unterstützung bieten. Sollte dieser Bereich jedoch nachhaltig nach unten durchbrochen werden, müsste mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung gerechnet werden. Ein nächstes mögliches Kursziel liegt bei 1,1044 US-Dollar. Diese Marke wurde anhand der letzten größeren Abwärts- und Aufwärtsbewegung berechnet. Darunter befindet sich zwischen 1,0945 und 1,0906 US-Dollar eine übergeordnete Unterstützungszone aus dem Wochenchart, die bei weiteren Kursverlusten in den Fokus rücken könnte.

Unterstützungen:

  • 1,1201 US-Dollar
  • 1,1131 US-Dollar
  • 1,1044 US-Dollar
  • 1,0945 / 1,0906 US-Dollar

Widerstände:

  • 1,1275 US-Dollar
  • 1,1354 US-Dollar
  • 1,1391 US-Dollar
  • 1,1415 US-Dollar

Gold Tageschart (XAUUSD)

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

Rückblick:

Seit neun Handelstagen bewegt sich der Goldpreis in einer engen Seitwärtsrange zwischen 4.109 und 4.206 US-Dollar. An den letzten beiden Handelstagen der Woche wurden zunächst die untere und anschließend die obere Begrenzung dieser Handelsspanne getestet. Der Markt scheint derzeit auf neue Impulse zu warten. Ein Ausbruch über die obere Begrenzung wäre charttechnisch positiv zu werten, während ein Bruch der unteren Unterstützung auf eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung hindeuten könnte.

Charttechnischer Ausblick:

Der Goldpreis testete am Freitag erneut den Widerstand bei 4.206 US-Dollar und könnte in der kommenden Handelswoche einen weiteren Ausbruchsversuch unternehmen. Sollte es dem Edelmetall gelingen, diese Marke nachhaltig zu überwinden, würden sich weitere Kursziele auf der Oberseite eröffnen. Ein erstes mögliches Ziel liegt bei 4.231 US-Dollar, wo derzeit das mittlere Bollinger-Band verläuft. Darüber wartet bei 4.264 US-Dollar eine größere Widerstandszone. Hier befindet sich ein wichtiges Fibonacci-Retracement aus dem Tageschart, ausgehend von der letzten größeren Aufwärtsbewegung im August. Kann auch diese Hürde überwunden werden, richtet sich der Blick auf den Bereich um 4.346 US-Dollar. Dort treffen das 50,0-%-Fibonacci-Retracement und die 50-Tage-Linie aufeinander.

Seit dem 25. August befindet sich der Goldpreis allerdings in einer Abwärtsbewegung, die sich durchaus auch in der kommenden Handelswoche fortsetzen könnte. Eine erste mögliche Unterstützung liegt bei 4.156 US-Dollar, gefolgt von der wichtigen Marke bei 4.109 US-Dollar. Letztere wurde in den vergangenen Handelstagen bereits mehrfach getestet und konnte bislang weitere Kursverluste verhindern. Sollte der Verkaufsdruck erneut zunehmen und diese Unterstützung nach unten durchbrochen werden, könnten die Marken bei 4.074 und 4.043 US-Dollar in den Fokus rücken. Darunter wäre auch die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar nicht mehr weit entfernt.

Unterstützungen:

  • 4.109 US-Dollar
  • 4.074 US-Dollar
  • 4.043 US-Dollar
  • 4.000 US-Dollar

Widerstände:

  • 4.206 US-Dollar
  • 4.264 US-Dollar
  • 4.298 US-Dollar
  • 4.346 US-Dollar

S&P 500 Tageschart (US500.c)

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

Rückblick:

Der S&P 500 startete mit kräftigen Kursgewinnen in die neue Handelswoche. Sowohl am Montag als auch am Dienstag setzte der Index seine Aufwärtsbewegung fort und erreichte bei 7.844 Punkten ein neues Allzeithoch. Zur Wochenmitte kam es am Mittwoch jedoch zu ersten Gewinnmitnahmen, woraufhin der Index einen Teil seiner zuvor erzielten Kursgewinne wieder abgab.

Charttechnischer Ausblick:

Der S&P 500 blickt auf eine starke Handelswoche zurück und könnte das aktuelle Aufwärtsmomentum nutzen, um weitere Kursgewinne zu erzielen. Zunächst müsste der Index jedoch die Widerstandszone zwischen 7.805 und 7.816 Punkten sowie das aktuelle Allzeithoch bei 7.844 Punkten überwinden. Auf Höhe des Rekordhochs verläuft derzeit auch das obere Bollinger-Band, das eine zusätzliche Hürde darstellen könnte. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marken, würden sich weitere potenzielle Kursziele bei 7.859, 7.890 und 7.929 Punkten eröffnen.

Auf der Unterseite erhält der Index zunächst Unterstützung bei 7.749 Punkten. Dieser Bereich stellte seit August einen hartnäckigen Widerstand dar, konnte mittlerweile jedoch überwunden werden und hat damit seine Funktion zu einer möglichen Unterstützung gewechselt. Eine weitere wichtige Unterstützungszone befindet sich bei 7.692 Punkten. Hier treffen gleich drei charttechnische Indikatoren aufeinander: das 23,6-%-Fibonacci-Retracement, das mittlere Bollinger-Band sowie die 50-Tage-Linie. Sollte der Index stärker unter Druck geraten, könnte die Marke bei 7.620 Punkten erneut in den Fokus rücken. Dieser Bereich spielte bereits in der Vergangenheit eine wichtige Rolle und bildete den Ausgangspunkt der jüngsten Aufwärtsbewegung.

Unterstützungen:

  • 7.749 Punkte
  • 7.692 Punkte
  • 7.620 Punkte
  • 7.591 Punkte

Widerstände:

  • 7.805 / 7.816 Punkte
  • 7.844 Punkte
  • 7.859 Punkte
  • 7.890 Punkte

Die kommenden Wirtschaftstermine

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