Analyse

FUNKWERK - Die Bären schlagen wieder zu

Erwähnte Instrumente

Funkwerk - WKN: 575314 - ISIN: DE0005753149

Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 12,07 Euro

Rückblick: Die FUNKWERK - Aktie befindet sich übergeordnet in einer starken Abwärtsbewegung. Diese setzte nach einem Hoch37,85 Euro im Mai 2005 ein.

Mitte Juli 2008, also nach gut 2 Jahren Abwärtsbewegung erreichte die Aktie das aktuelle Allzeittief bei 7,76 Euro. Sie fiel also in der Abwärtsbewegung der letzten beiden Jahre unter das Tief aus 2003, was für eine klare Schwäche der Aktie spricht.

Ausgehend von dem Tief bei 7,76 Euro erholte sich der Wert in den letzten Wochen und erreichte die Widerstandszone zwischen 10,40 und 9,60 Euro. In dieser Woche kommt es an dieser Zone wieder zu Verkäufen, die Aktie prallt also an dieser Widerstandszone ab.

Charttechnischer Ausblick: Die FUNKWERK - Aktie dürfte in den nächsten Tagen und Wochen erneut unter Verkaufsdruck stehen. Die Erholung der letzten Wochen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Ende. Abgaben bis ca. 7,76 Euro sind kaum zu vermeiden.

Allerdings würde ein Wochenschlusskurs über 10,40 Euro ein Rallyesignal für eine ca. 20% Rallye mit sich bringen. Denn dann wäre Potenzial bis ca. 12,69 Euro vorhanden.

Meldung: Funkwerk leidet unter Margendruck

Kölleda (BoerseGo.de) – Die Funkwerk AG hatte im zweiten Quartal 2008 unter der nachlassenden Konjunktur und der Restrukturierung des Geschäftsfeldes Enterprise Communication zu leiden. Das Unternehmen vermeldete am Dienstag einen Gewinnrückgang.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 1,1 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 1,5 Millionen Euro. Auf Halbjahressicht belief sich das EBIT damit auf 1,2 Millionen Euro (2007: 1,7 Millionen Euro). Per Ende Juni erreichte der Konzernüberschuss 0,5 Millionen Euro nach 1,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Insgesamt konnte der Umsatz in der Periode von April bis Ende Juni 2008 mit 69,8 Millionen Euro trotz der vom Markt geforderten Preisreduktionen auf dem Niveau des Vorjahres (69,7 Millionen Euro) gehalten werden. Daraus resultiert auf Halbjahressicht ein Plus von 3,8 Prozent auf 131,4 Millionen Euro.

Der Spezialist für Kommunikationssysteme verwies bei der weiteren Geschäftsentwicklung auf die traditionelle Stärke des zweiten Halbjahres. Der Auftragseingang blieb im zweiten Quartal mit 67 Millionen Euro (Vorjahr: 68 Millionen Euro) stabil. Darüber hinaus hätten sich erfolgreiche Anbahnungen für Bahninfrastrukturprojekte in Osteuropa und für Sicherheitssysteme zum Objektschutz ergeben.

Kursverlauf vom 17.06.2005 bis 12.08.2008 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

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Über den Experten

Alexander Paulus
Alexander Paulus
Technischer Analyst und Trader

Alexander Paulus kam zunächst über Börsenspiele in der Schule mit der Börse in Kontakt. 1997 kaufte er sich seine erste Aktie. Nach einigen Glückstreffern schmolz aber in der Asienkrise 1998 der Depotbestand auf Null. Da ihm das nicht noch einmal passieren sollte, beschäftigte er sich mit der klassischen Charttechnik und veröffentlichte seine Analysen in verschiedenen Foren. Über eine Zwischenstation kam er im April 2004 zur stock3 AG (damals BörseGo AG) und veröffentlicht seitdem seine Analysen auf stock3.com (ehemals GodmodeTrader.de)

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