Euroraum-Inflation im März etwas niedriger als erwartet
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Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Inflationsdruck im Euroraum hat im März nicht ganz so stark wie erwartet zugenommen. Wie Eurostat mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent und lagen um 2,5 (Februar: 1,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 1,2 Prozent und eine Jahresteuerungsrate von 2,7 Prozent prognostiziert. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) stiegen um 0,8 Prozent auf Monats- und um 2,3 (2,4) Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden waren Raten von 0,9 und 2,3 Prozent.
Energie kostete 4,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, nachdem sich im Februar im Jahresabstand noch ein Minus von 3,1 Prozent ergeben hatte. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich um 2,4 (2,5) Prozent und Industriegüter ohne Energie um 0,5 (0,7) Prozent. Die Dienstleistungspreise stiegen im Jahresabstand um 3,2 (3,4) Prozent.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent Inflation an. Sie hat ihren Leitzins zuletzt unverändert gelassen und will abwarten, wie sich der Anstieg der Energiepreise auf andere Preise und auf die Inflationserwartungen auswirkt.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
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