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09:02 Uhr, 15.01.2026

Eurokurs sinkt weiter gegenüber US-Dollar

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Der Eurokurs ist am Donnerstag weiter gesunken und wurde am Morgen zu 1,1630 US-Dollar gehandelt, etwas tiefer als am Vorabend. Damit steht der Euro nur knapp über dem tiefsten Stand seit Mitte Dezember, der Ende der vergangenen Woche bei 1,1618 Dollar erreicht wurde.

In den USA haben sich die Zinserwartungen trotz jüngster Angriffe der US-Regierung auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed nicht wesentlich verändert. Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba, erwarten bis Jahresende zwei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Die Marktteilnehmer setzen darauf, dass die US-Notenbank ihre Zinsentscheidungen weiterhin auf der Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Bedingungen treffen wird.

Die Unabhängigkeit der US-Notenbank ist wichtig für die Kursentwicklung des Dollar. Präsident Donald Trump hatte erneut deutliche Zinssenkungen gefordert und Notenbankchef Jerome Powell heftig kritisiert. Trotzdem konnte der Dollar in den ersten beiden Handelswochen des Jahres zulegen, während der Euro unter Druck geriet.

Im weiteren Handelsverlauf dürften US-Konjunkturdaten stärker in den Fokus rücken, darunter die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Diese Daten sind wichtig, da die Lage auf dem Arbeitsmarkt eine bedeutende Rolle für die Geldpolitik spielt.

Auch das britische Pfund zeigte sich etwas schwächer im Handel mit dem US-Dollar. Die Kursverluste wurden jedoch durch unerwartet starke Konjunkturdaten etwas eingegrenzt. Im November wuchs die britische Wirtschaft um 0,3 Prozent im Monatsvergleich, gestützt von einer starken Industrieproduktion, während Analysten nur ein geringfügiges Wachstum erwartet hatten.

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