Euro schwächer gegenüber US-Dollar - US-Industriezahlen im Fokus
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Nach den deutlichen Schwankungen am Vortag hat der Kurs des Euro am Mittwoch leicht nachgegeben. Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1830 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1826 Dollar festgesetzt. Aus markttechnischer Sicht habe sich das Risiko eines fortgesetzten Rücksetzers erhöht, hieß es von der Landesbank Hessen-Thüringen.
Am Dienstag war der Euro kurz aus seiner jüngsten Seitwärtsspanne nach unten ausgebrochen, nachdem schwache Konjunkturdaten aus Deutschland veröffentlicht worden waren. Die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung haben sich überraschend eingetrübt. Zum Handelsende hin legte die Gemeinschaftswährung dann im Gleichklang mit den europäischen Börsen wieder zu.
Aus fundamentaler Sicht stehen am Mittwoch eine Reihe von US-Daten im Fokus. Dabei gilt die Aufmerksamkeit vor allem der Industrie. Es wird mit einem spürbaren Rückgang der Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter sowie mit einer soliden Industrieproduktion gerechnet.
Inflationszahlen aus Großbritannien wirkten sich kaum auf das britische Pfund aus. Die Teuerung hatte sich zu Jahresbeginn wie erwartet spürbar abgeschwächt. Zusammen mit den am Vortag vorgelegten, mauen Daten vom Arbeitsmarkt ist die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Bank of England im März gestiegen. Angesichts der hartnäckigen Inflation im Dienstleistungssektor aber sei eine zweite Zinssenkung in diesem Jahr alles andere als sicher.
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