EUR/USD funktioniert wie ein Uhrwerk
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In der ersten Jahreshälfte wurde die Euroschwäche dem geopolitischen Geschehen zugeordnet. Europa importiert viel Energie, die USA exportieren sie. Ein größeres Handelsbilanzdefizit wegen höherer Importkosten übt im Regelfall Druck auf eine Währung aus. Die Parallelen zwischen einem schwächer werdenden Euro und steigenden Ölpreisen war zu schön, um sie zu ignorieren und als Erklärung anzuführen. Seit einigen Tagen ist es vollkommen anders. Der Ölpreis steigt, der Euro auch. Die bisherige Erklärung hält nicht mehr. Das sollte niemanden überraschen, denn die Erklärung war nie richtig.
