Kommentar
16:16 Uhr, 19.10.2026

EUR/USD funktioniert wie ein Uhrwerk

Das Währungspaar verhält sich genau so, wie es sich verhalten soll. Wenn man weiß, was den Wechselkurs bestimmt, fällt auch der Ausblick leichter.

In der ersten Jahreshälfte wurde die Euroschwäche dem geopolitischen Geschehen zugeordnet. Europa importiert viel Energie, die USA exportieren sie. Ein größeres Handelsbilanzdefizit wegen höherer Importkosten übt im Regelfall Druck auf eine Währung aus. Die Parallelen zwischen einem schwächer werdenden Euro und steigenden Ölpreisen war zu schön, um sie zu ignorieren und als Erklärung anzuführen. Seit einigen Tagen ist es vollkommen anders. Der Ölpreis steigt, der Euro auch. Die bisherige Erklärung hält nicht mehr. Das sollte niemanden überraschen, denn die Erklärung war nie richtig.

Jetzt weiterlesen mit stock3 Plus

Mit Code STARTPLUS 1. Monat gratis!
1. Monat für
0,00 € 14,99 €

Deine Vorteile:

  • Freier Zugriff auf alle Artikel – auch mobil mit der stock3 App
  • Exklusive Trading-Setups & Investmentideen
  • Monatlich kündbar
Jetzt gratis testen
Nach kostenlosem Testmonat 14,99 € mtl. inkl. MwSt., jederzeit kündbar