Kommentar
07:52 Uhr, 23.02.2026

EU fordert von den USA ein Festhalten am Handelsdeal

Nach dem Zollurteil des Obersten Gerichts der USA verschärft sich der Ton zwischen Brüssel und Washington. Die EU fordert Verlässlichkeit und droht bei einem Bruch des Handelsabkommens mit Gegenmaßnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe.

Die EU hat von der USA Klarheit über den handelspolitischen Kurs gefordert, nachdem der Supreme Court einen Großteil der bisher von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle aufgehoben hat. Als Reaktion auf das Urteil hatte Trump zunächst neue globale Importzölle auf neuer Rechtsgrundlage in Höhe von 10 % und einen Tag später eine Erhöhung auf 15 % angekündigt.

Trump hatte zunächst davon gesprochen, dass der neue Zoll zusätzlich zu existierenden Zöllen erhoben werden soll. Für die meisten EU-Exporte in die USA würde dies eine Verdopplung der Zollbelastung von 15 % auf 30 % bedeuten. Zuletzt hieß es aus dem Weißen Haus allerdings, dass Produkte, für die weiterhin ein Zoll gilt, wie etwa im EU-Handelsabkommen vereinbart, vom neuen globalen Zoll ausgenommen werden könnten.

Ein Deal ist ein Deal, sagt die EU

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