EU billigt lang erwartetes Handelsabkommen mit Mercosur - Kreise
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Von Edith Hancock und Kim Mackrael
DOW JONES--Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben einem wegweisenden Handelsabkommen mit südamerikanischen Ländern zugestimmt, an dem rund 25 Jahre gearbeitet wurde. Dies sagten drei mit den Verhandlungen vertraute Personen. Die Ratifizierung ist ein positiver Schritt für die EU. Der Staatenbund kämpft derzeit mit angespannten transatlantischen Beziehungen unter US-Präsident Donald Trump.
Beamte der Europäischen Kommission - dem Exekutivarm des Blocks - hatten darauf gedrungen, das Abkommen in diesem Jahr billigen zu lassen. Bereits im Dezember 2024 war eine Einigung mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay erzielt worden.
Doch das Abkommen, mit dem eine der größten Freihandelszonen der Welt geschaffen werden soll, stieß auf Widerstand einiger Länder wie Frankreich. Dort fürchtet man, es könne den Landwirten des Blocks schaden. Das Mercosur-Abkommen sieht vor, Zölle auf EU-Produkte wie Autos und Wein abzuschaffen. Gleichzeitig soll es landwirtschaftlichen Gütern wie Rindfleisch aus den südamerikanischen Ländern den Zugang zum europäischen Binnenmarkt erleichtern.
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