Ethereum vor radikalem Umbau: Vitalik Buterin kündigt Ende der klassischen Hard Forks an
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Seit mehr als zehn Jahren entwickelt sich Ethereum über regelmäßige Hard Forks weiter. Geht es nach Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin, könnte diese Form der Weiterentwicklung allerdings schon bald an ihr Ende kommen und das für 2027 geplante Hegotá-Upgrade dürfte demnach der letzte Hard Fork des Netzwerkes in bekannter Form sein.
Warum Hegotá der letzte Hard Fork sein könnte
In einem kürzlich veröffentlichen Beitrag beschreibt Buterin seine Vorstellung davon, wie Ethereum bis zum Ende des Jahrzehnts zu einem "kryptografischen Weltcomputer" werden soll. In Zukunft sollen kryptografische Beweise, neue Formen dezentraler Berechnung und deutlich stärkere Datenschutzmechanismen eine wesentlich größere Rolle spielen, weshalb die Bezeichnung Blockchain für das Netzwerk schon heute zunehmend unvollständig ist.
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Mit dem Glamsterdam-Update im viertel Quartal 2026 und dem anschließenden Hegotá-Update Anfang 2027 stehen jedoch erst einmal noch zwei klassische Updates an. Für die Zeit danach sind rekursive STARKs zur Weiterentwicklung von Ethereum vorgesehen, wofür formale Verifikationen sowie neue Konsensmechanismen zum Einsatz kommen sollen. Darüber hinaus arbeitet Ethereum an einer Absicherung seiner Infrastruktur gegen mögliche Angriffe durch leistungsfähige Quantencomputer und hat sich das Ziel gesetzt, bis Dezember 2029 vollständig quantensicher zu werden.
Ethereum soll nicht mehr jede Berechnung wiederholen müssen
Noch stärker könnte sich verändern, wie Ethereum Transaktionen überprüft. Bislang beruht die Sicherheit einer Blockchain zu einem großen Teil darauf, dass zahlreiche unabhängige Rechner dieselben Berechnungen nachvollziehen. Diese Wiederholung sorgt jedoch für eine begrenzte Skalierbarkeit des Netzwerkes, weshalb Buterin langfristig auf kryptografische Beweise setzen möchte.
Mit PeerDAS existiert dazu auch schon ein erster Ansatz, bei dem Stichproben zur Überprüfung der Verfügbarkeit von Daten ausreichen und nicht mehr der komplette Datensatz heruntergeladen werden muss. Im Zuge der jüngsten Verschnaufpause am Krypto-Markt korrigierte fiel auch Ethereum-Kurs wieder leicht zurück. Im Moment des Schreibens notiert die zweitgrößte Kryptowährung bei rund 2.650 US-Dollar, was einem Kursrückgang von 2,6 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht.
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