Kommentar
20:11 Uhr, 04.11.2025
Ethereum fällt weiter – Was macht das "Smart Money"?
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- Auch Ethereum bleibt von der aktuellen Korrektur bei Bitcoin nicht verschont. Die zweitgrößte Kryptowährung rutscht zum Zeitpunkt des Schreibens unter die Marke von 3.400 US-Dollar.
- Für Anleger ist der jüngste Kursrückgang ernüchternd: ETH hat damit sämtliche Gewinne aus dem Jahr 2025 wieder abgegeben.
- Etwas Hoffnung geben jedoch frische Onchain-Daten. Laut Coinglass flossen am 3. November Ethereum im Wert von 359 Millionen US-Dollar in private Wallets – der dritthöchste Tagesabfluss seit Oktober.
- Solche Bewegungen gelten als bullisches Signal: Anleger ziehen ihre Coins von Handelsplattformen ab, um sie langfristig zu halten. Meist deutet das auf steigende Zuversicht und Akkumulation hin.
- Bereits zweimal im Oktober kam es zu ähnlich hohen Abflüssen. Damals folgten Kursanstiege von 7,9 und 13 Prozent – ein Muster, das sich nun wiederholen könnte.
- Auch institutionelle Akteure bleiben optimistisch: Das börsennotierte Unternehmen BitMine Immersion Technologies von Starinvestor Tom Lee nutzte den Rücksetzer, um seine ETH-Bestände zu erhöhen. Mit 82.353 ETH im Wert von etwa 290 Millionen US-Dollar hält er nun über 2,8 Prozent des zirkulierenden Angebots.
- Unterdessen nutzen mehrere Ethereum-Wale den Kursrücksetzer für Nachkäufe. Das mysteriöse Wallet-Cluster “7 Siblings“ akkumulierte während der jüngsten Korrektur über 70 Millionen US-Dollar in ETH. Das zeigen Daten von Onchain Lens.
- Der Akkumulation der Wale stehen hingegen starke Abflüsse aus den ETH-ETFs gegenüber. Rund 135 Millionen US-Dollar verloren die ETFs von BlackRock und Co. allein am 3. November.
- Mit einer Trendwende ist womöglich erst zu rechnen, wenn die Makrolage rund um den Regierungsshutdown sich bessert und neuen Schwung am breiteren Krypto-Markt bringt.
- Du willst die aktuelle Korrektur nutzen? Das geht beispielsweise über die beliebte Krypto-Börse Coinbase. Derzeit erhältst du einen Willkommensbonus von 30 Euro, wenn du dort Kryptos im Wert von 30 Euro handelst.
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