Ethereum-Desaster: Unachtsamer Trader zahlt 12 Millionen USD Lehrgeld
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- Ein bislang unbekannter Krypto-Trader hat am Freitag mehr als 12 US-Dollar in Ethereum verloren. Das Geld ging wohl an eine betrügerische Wallet-Adresse. Das berichtet die Analyseplattform Lookonchain.
- Demnach überwies der Trader insgesamt 4.556 Ethereum an eine Adresse, die nicht zu dem vorgesehenen Empfänger gehörte. Zum Zeitpunkt der Transaktion entsprach der Betrag einem Gegenwert von rund 12,4 Millionen US-Dollar.
- Laut den vorliegenden Blockchain-Daten hatte der betroffene Wallet-Inhaber zuvor wiederholt größere Ethereum-Beträge an eine Einzahlungsadresse von Galaxy Digital transferiert. Dieses regelmäßige Transaktionsmuster wurde offenbar von einem Angreifer ausgenutzt.
A victim (0xd674) lost 4556 $ETH($12.4M) due to a copy-paste address mistake.
Victim 0xd674 frequently transfers funds to Galaxy Digital via
0x6D90CC…dD2E48.
The attacker generated a poison address with the same first and last 4 characters as Galaxy Digital's deposit address… pic.twitter.com/oXI3exESzE
— Lookonchain (@lookonchain) January 31, 2026
- Der Angreifer erstellte eine Ethereum-Adresse, die der legitimen Galaxy-Digital-Adresse in den ersten und letzten Zeichen stark ähnelte. Anschließend versendete er über einen längeren Zeitraum hinweg kleinere Beträge an die Wallet des Opfers, um dessen Vertrauen zu gewinnen.
- Bei der späteren Überweisung kopierte der Trader die Zieladresse offenbar direkt aus dem Verlauf, ohne sie erneut manuell zu überprüfen. In der Folge wurde der vollständige Betrag in einer einzigen Transaktion an die betrügerische Adresse gesendet.
- Der Vorfall zeigt, wie wichtig die manuelle Kontrolle beim Versand von Kryptowährungen ist. Wie ihr euch vor betrügerischen Aktivitäten schützen könnt, lest ihr hier: Blockchain-Forensik: Wie Krypto-Betrug wirklich funktioniert
- Kriminelle lassen sich aber auch immer kreativere Methoden einfallen, um wohlhabende Krypto-Anleger zu bestehlen. Einen besonders tragischen Fall, lest ihr hier: “Plötzlich war alles weg“: Der Klick, der ihn 2.000 Bitcoin kostete
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