Es geht los! KI beginnt auf den US-Arbeitsmarkt durchzuschlagen!
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Ok, jetzt zeigt sich der Effekt der KI doch am Arbeitsmarkt! Goldman Sachs sieht inzwischen erstmals klarere Hinweise, dass KI auf den breiteren US Arbeitsmarkt durchschlägt. In Branchen, in denen KI bereits stark in regulären Geschäftsprozessen eingesetzt wird, entwickelt sich die Beschäftigung deutlich schwächer. Goldman misst dabei einen statistisch signifikanten negativen Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Beschäftigungswachstum.
Besonders auffällig sind Computing und Datenhosting, technische Dienstleistungen, Teile der Finanzbranche sowie Versicherungen. Dort ist die KI-Nutzung vergleichsweise hoch, gleichzeitig liegt das Beschäftigungswachstum deutlich unter dem Niveau von Branchen mit geringer KI-Durchdringung. Umgekehrt steigt mit zunehmender KI-Nutzung tendenziell auch die Arbeitslosenquote. Goldman findet also gleich 2 Effekte: Mehr KI korreliert mit weniger Beschäftigungswachstum und zugleich mit höherer Arbeitslosigkeit.
Main Message: KI beginnt offenbar tatsächlich Arbeit zu substituieren bzw. den zusätzlichen Personalbedarf zu reduzieren. Unternehmen können mehr Output mit weniger zusätzlichem Personal erzeugen. Noch ist das kein Beweis dafür, dass KI unmittelbar Jobs vernichtet, denn Korrelation ist keine Kausalität. Aber dass dieser Zusammenhang inzwischen statistisch signifikant über mehrere Branchen hinweg sichtbar wird, ist ein wichtiger Wendepunkt in der KI-Debatte.
Auch interessant:
China lässt Notfallpläne gegen Jobverluste durch KI erstellen

Super Infos! Ich lese das........immer + alles, danke also für die regelmäßigen Inputs.