Kommentar
17:03 Uhr, 17.01.2026
Empörung über Coinbase: Scheitert das Krypto-Gesetzespaket in den USA?
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- Das Weiße Haus erwägt offenbar, seine “Unterstützung für den Gesetzentwurf zur Strukturierung des Krypto-Marktes vollständig zurückzuziehen, wenn Coinbase nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt”. So schreibt es FoxBusiness-Journalistin Eleanor Terrett unter Berufung auf eine Quelle, die der Trump-Regierung nahe steht.
- Es benötige nun eine “Renditevereinbarung, die die Banken zufriedenstellt und alle zu einer Einigung bringt”. Der Streit um die Behandlung von Erträgen aus Stablecoins war ein zentraler Grund dafür, dass Coinbase-CEO Brian Armstrong dem Gesetzentwurf öffentlich die Unterstützung entzog. Er wolle “lieber gar kein Gesetz als ein schlechtes Gesetz”.
- Der von Terrett zitierte Insider erklärt, dass die US-Regierung “wütend” sei über die “einseitige” Entscheidung der Krypto-Börse vom Mittwoch, da diese angeblich nicht im Voraus darüber informiert habe. Außerdem bezeichnete das Weiße Haus den Schritt angeblich als “Rug Pull” gegen sich selbst und den Rest der Krypto-Industrie.
- “Letztendlich handelt es sich hierbei um Präsident Trumps Gesetzentwurf, nicht um den von Brian Armstrong”, so die Quelle. Zudem glaube das Weiße Haus nicht, dass ein einzelnes Unternehmen für die gesamte Branche sprechen würde. Tatsächlich hatten andere Krypto-Schwergewichte wie Ripple, Circle und a16z den Entwurf befürwortet.
- Coinbase steht jedoch nicht alleine auf weiter Front: “Banken, die lobbyieren, um Stablecoins daran zu hindern, Rendite weiterzugeben, ist das offensichtlichste, beschämendste Beispiel für Regulierung zum Schutz der etablierten Platzhirsche, das ich je gesehen habe”, meint etwa Mike Ippolito von Blockworks.
- Laut Polymarket ist die Zukunft des Krypto-Gesetzes nun äußerst ungewiss, denn die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung 2026 liegt bei nur noch 52 Prozent. Mehr über die Hintergründe lest ihr hier: “Clarity Act: Die Gewinner und Verlierer der Krypto-Regulierung“.
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