Analyse

Eine weitere "Metaverse"-Aktie auf der Schlachtbank!

Die Matterport-Aktie hatten wie viele andere "Metaverse"-Aktien Mitte November eine "Boom-Phase". Danach folgte allerdings der Absturz. Eine Hoffung besteht, dass sich dieser Titel auf dem niedrigen Niveau stabilisieren kann.

Erwähnte Instrumente

  • Matterport
    ISIN: US5770961002Kopiert
    Kursstand: 8,720 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Matterport - WKN: A3CVYR - ISIN: US5770961002 - Kurs: 8,720 $ (Nasdaq)

Matterport stellt eine Plattform/Software zur Verfügung, um dreidimensionale (3D) Objekte/Räume mit Hilfe von 3D-Kameras, 360°-Kameras und iPhones in einen digitalen Zwilling zu verwandeln. Diese können dann beliebig weiterverwendet werden, entweder komplett in einer digitalen Welt, z.B. für ein Metaverse oder für einen virtuellen Rundgang beim Häuserkauf. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Die Matterport-Aktie war daher bis vor kurzem auch ein Liebling an den Börsen. Doch in den letzten Wochen wurde der Highflyer extrem abgestraft. Nach einem Hoch im November bei 37,60 USD konnten einige Anleger den Titel in der vergangenen Woche bei 7,50 USD abgreifen. Vorbörslich ist heute weiter stärkerer Verkaufsdruck zu spüren, u.a. wegen den schlechten "Facebook"-Zahlen.

Stabilisierung bei rund 7,50 USD möglich

Nach einer schnellen Rebound-Bewegung bis 10,00 USD kämpfen die Marktteilnehmer aktuell wieder um die 8,00-USD-Marke. Ein weiterer Test der Fibo-Marke bei 7,43 USD könnte in dieser Woche noch folgen. Für Entspannung dürfte jedoch erst ein Tagesschlusskurs über 10,00 USD sorgen. Anschließend wäre zumindest ein Anstieg bis 12,50 USD möglich. Von Kursen deutlich über 20,00 USD müssen sich die Anleger bei diesem Umfeld wohl länger verabschieden.


Fazit: Der Titel gehört zu den Top10-Werten im Bereich Metaverse. Zumindest gibt es Zertifikate zu kaufen, die diesen Titel mit rund 6/7 Prozent gewichten. Wer jetzt jedoch in die Matterport-Aktie einsteigen will, greift in ein noch fallendes Messer.



Matterport
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Über den Experten

Bernd Senkowski
Bernd Senkowski
Technischer Analyst

Seit 1997 beschäftigt sich Bernd Senkowski mit dem Thema Börse und hat dabei eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Zunächst handelte er Aktien nach der Buy-and-Hold Strategie, bis das Aufkommen der ersten größeren Direktbanken ihn dazu bewegte, aktiver zu werden. Der Grundstein für seinen Erfolg lag in der intensiven Lektüre zahlreicher Börsenbriefe und Aktienboards, die ihm wertvolle Einblicke und Informationen lieferten. Doch erst das intensive Studium der technischen Chartanalyse brachte Senkowski im Jahr 1999 dazu, seinen Lebensunterhalt durch Trading zu verdienen. Seit 2001 handelt er professionell den DAX-, Nasdaq- und Bund Future und seit 2011 auch den Forex-Markt. Diese Erfolgsgeschichte verdeutlicht, wie hartnäckige Recherche und kontinuierliches Lernen entscheidend sein können, um in der Welt des Tradings erfolgreich zu sein. Bernd Senkowski betreut im Premium-Service Trademate das Depot "Antizyklisches Trading".

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