Kommentar
11:09 Uhr, 22.04.2026

"Eine Marionette an der Spitze der Fed": Diese Kryptowährungen hält Kevin Warsh

Kevin Warsh sieht digitale Assets als festen Bestandteil der US-Wirtschaft. Seine privaten Investments unterstreichen diese Haltung. Doch es gibt politischen Widerstand.

Der Fed-Chef-Kandidat Kevin Warsh hat sich bei seiner Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats als Befürworter digitaler Vermögenswerte positioniert. Auf die Frage der Senatorin Cynthia Lummis, ob Digital Assets in die Finanzindustrie integriert werden sollten, antwortete Warsh mit einem klaren “Ja”. Und weiter: “Digitale Vermögenswerte sind in den Vereinigten Staaten bereits fester Bestandteil unserer Finanzdienstleistungsbranche”, so Warsh.

Absage an einen digitalen Dollar

Trotz seiner grundsätzlichen Offenheit für technologische Innovationen erteilte Warsh Plänen für eine staatliche Digitalwährung eine Absage. Die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) sei eine “schlechte politische Entscheidung”.

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Damit deckt sich seine Haltung mit der vieler Republikaner, die eine umfassende Überwachung von Finanztransaktionen durch den Staat befürchten. US-Präsident Donald Trump hält ebenfalls nichts von einem digitalen US-Dollar, wie er schon häufig betont hat.

“Eine Marionette an der Spitze der Fed”

Die Nominierung verläuft jedoch nicht ohne Reibungen. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren äußerte scharfe Kritik und bezeichnete Warsh als potenzielle “Marionette von Donald Trump”. Sie befürchtet eine zu starke Nähe zum Weißen Haus und warnt vor möglichen Bevorzugungen für krypto-affine Unternehmen aus dem Umfeld des Präsidenten.

“Eine Marionette an der Spitze der Fed würde dem Präsidenten zudem Zugang zu den weitreichenden Befugnissen der Fed verschaffen, um sich selbst, seine Familie und seine Freunde an der Wall Street zu bereichern”, so Warren bei der Anhörung. Bereits seit Langem besteht der Verdacht, dass Donald Trump den Bitcoin-Kurs manipuliert.

Diese Kryptowährung hält Kevin Warsh

Die krypto-­freundliche Position von Kevin Warsh überrascht nicht. Immerhin ist der neue potenzielle Fed-Chef selbst investiert. Im Vorfeld der Anhörung wurden Details zu den persönlichen Finanzen von Warsh bekannt. Er hält diverse Krypto-Positionen, darunter Solana (SOL) und Optimism (OP). Zudem ist er an Projekten wie der dezentralen Börse dYdX, dem Protokoll Lighter sowie dem NFT-Unternehmen Dapper Labs beteiligt.

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