Analyse

DÜRR - Aktie hat kurzfristig etwas Konsolidierungsbedarf

Die Dürr-Aktie hat sich vom Oktobertief deutlich erholt und ist kurzfristig etwas heißgelaufen. Wo könnten Anleger versuchen zum Zug zu kommen und wo liegen die Ziele?

Erwähnte Instrumente

  • Dürr AG - WKN: 556520 - ISIN: DE0005565204 - Kurs: 40,680 € (XETRA)

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr berichtete heute über ein solides drittes Quartal. Der Umsatz stieg von 815,3 auf 900,8 Mio. EUR. Das EBIT verbesserte sich deutlich von 39,9 auf 57,7 Mio. EUR. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 17,3 Mio. EUR nach 15,8 Mio. EUR im Vorjahresquartal.

Neben dem operativen Ergebnis entwickelte sich vor allen Dingen der Auftragseingang erfreulich und legte von 826 Mio. EUR auf 1,1 Mrd. EUR zu. Nach neun Monaten beläuft er sich auf 3,2 Mrd. EUR, womit Dürr auf einem sehr guten Weg ist, die Jahresprognose von 4,0 bis 4,2 Mrd. EUR zu erfüllen. Vorstandsvorsitzender Ralf W. Dieter kommentiert die Situation wie folgt: "Wir steuern auf einen neuen Auftragsrekord zu. Auch für das vierte Quartal stimmen die Perspektiven, die Pipeline mit zur Vergabe stehenden Projekten unserer Kunden ist gut gefüllt. Die Nachfrage in unseren Märkten hat sich weitgehend vom Corona-Schock des Vorjahres erholt. Durch den hohen Auftragseingang haben wir eine gute Ausgangsposition für weiteres profitables Wachstum im Jahr 2022."

Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Umsatz von 3,62 Mrd. EUR und einen Gewinn je Aktie von 1,59 EUR. 2022 soll der Umsatz die 4-Mrd.-EUR-Schwelle überschreiten und das Ergebnis sich in Richtung 2,50 EUR je Aktie verbessern. Das Unternehmen selbst möchte 2022 das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 mit einem Umsatz von 3,92 Mrd. EUR und einer EBIT-Marge von 6,7 % übertreffen. 2023, spätestens aber 2024, soll die Marge auf über 8 % steigen.

Aus charttechnischer Sicht steckt die Aktie formal immer noch in einer Korrektur seit August, hat sich seit dem Oktobertief aber schon deutlich erholt. Kurzfristige Rücksetzer in Richtung des EMA50 bieten Einstiegschancen. Die nächsten Trendziele liegen bei 42,26 und 44,00 EUR. Ein Ausbruch über 44 EUR wäre langfristig positiv zu werten.

Fazit: Dürr möchte in den kommenden Jahren die Profitabilität deutlich verbessern. Bis Mitte des Jahrzehnts könnte das Ergebnis in Richtung 3,50 EUR je Aktie nach oben schnellen. Oberhalb des Oktobertiefs bleibt der übergeordnete Trend aufwärts gerichtet.

Jahr 2020 2021e* 2022e*
Umsatz in Mrd. EUR 3,32 3,62 4,09
Ergebnis je Aktie in EUR -0,23 1,59 2,44
KGV - 25 17
Dividende je Aktie in EUR 0,30 0,63 1,00
Dividendenrendite 0,74 % 1,56 % 2,47 %
*e = erwartet

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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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