Expertenkommentar

Die Währungskrisen sind schon da

Die größte Aufmerksamkeit erhielt zuletzt das britische Pfund. Tatsächlich aber befinden wir uns einem regelrechten Interventionstsunami.

Die Aufwertung des Dollars wurde kurzfristig gestoppt. Dies haben Währungen wie das Pfund oder der Euro nicht nur der Intervention der Bank of England zu verdanken. Seit zwei Wochen greifen immer mehr Notenbanken zum Interventionsmittel. Japan machte es vor, indem es zumindest kurzfristig versuchte, die Marke von 145 Yen je Dollar zu verteidigen. Die Interventionen kommen nach monatelanger Abwertung praktisch aller Währungen gegenüber dem Dollar. Grafik 1 zeigt eine Auswahl an Währungspaaren. Auffällig ist dabei, wie synchron die Abwertung erfolgt. Selbst während der Finanzkrise konnten andere Währungen aufwerten, darunter der Yen. Die chinesische Währung wurde stabil gehalten.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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