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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

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Volkswagen stellt Belegschaft auf Einschnitte ein - Situation sehr kritisch

Volkswagen hat seine Belegschaft auf Personalkürzungen eingestellt. "Die Situation ist sehr kritisch. Viele Märkte sind massiv unter Druck, unsere Auftragseingänge, besonders bei den Elektroautos, liegen unter unseren ambitionierten Erwartungen", erklärte der Chef der Marke Volkswagen innerhalb des Wolfsburger Konzerns, Thomas Schäfer, am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der IG Metall. "Wir müssen ran an die kritischen Themen, auch beim Personal.""Mit vielen unserer bisherigen Strukturen, Prozessen und hohen Kosten sind wir als Marke VW nicht mehr wettbewerbsfähig", führte Schäfer aus. Es könne kein "Weiter so" geben - "ohne spürbare Einschnitte geht es nicht".

BMW und Mercedes-Benz gründen Joint Venture für Schnellladenetz in China

Die beiden deutschen Premiumautohersteller BMW und Mercedes-Benz wollen beim Aufbau eines Schnellladenetzes auf dem weltweit größten Automarkt kooperieren. Bis Ende 2026 soll in China ein Ladenetz von mindestens 1.000 Stationen mit rund 7.000 Schnellladepunkten entstehen, kündigten die DAX-Konzerne an. Die ersten Schnellladestationen sollen voraussichtlich ab 2024 in China in Betrieb gehen. Für das Vorhaben haben Mercedes-Benz Group China und BMW Brilliance Automotive ein paritätisch geführtes Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gegründet. Das Schnellladenetz werde öffentlich zugänglich sein und für alle Fahrzeugmarken zur Verfügung stehen.

Ford senkt Ausblick nach streikbedingtem Gewinnausfall

Der wochenlange Streik in den USA hat den Autobauer Ford erheblich belastet. Der Konzern bezifferte den entgangenen Gewinn auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Ford gab eine neue Gewinnprognose für das Gesamtjahr ab, die unter dem nach der Tarifeinigung zurückgezogenen Ausblick liegt.

Tesla beginnt mit Auslieferung seines ersten Pick-up-Modells Cybertruck

Vier Jahre nach der Vorstellung seines ersten Pick-up-Modells Cybertruck hat der US-Elektroautobauer Tesla mit der Auslieferung des futuristisch anmutenden Fahrzeugs begonnen. Unternehmenschef Elon Musk übergab die ersten Cybertrucks am Donnerstag bei einer Feier am Unternehmenssitz in Austin im US-Bundesstaat Texas an die Käufer. Das Auto hat einen Einstiegspreis von knapp 61.000 Dollar (knapp 56.000 Euro). Ursprünglich hatte Tesla einen Einstiegspreis von 39.900 Dollar angepeilt.

Tesla verklagt wegen Streikauswirkungen schwedische Regierung

Tesla verklagt die schwedische Verkehrsbehörde, um im Zusammenhang mit einem Streik in dem skandinavischen Land die Zulassungsschilder für Neuwagen direkt und nicht per Post zu erhalten. Der Sprecher von Transportstyrelsen, Mikael Anderson, sagte am Montag, dass die Behörde die Klage noch nicht gesehen hat, bestätigte aber, dass sie bei einem Bezirksgericht eingereicht wurde.

IPO/Chinesischer E-Autobauer Zeekr verschiebt-US-Börsengang - Kreise

Der chinesische Elektroautohersteller Zeekr wird dieses Jahr wohl doch nicht in den USA an die Börse gehen. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, hat Zeekr den Gang auf das Börsenparkett verschoben. Anfang November hatte das Unternehmen einen Prospekt für einen US-Börsengang bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht. Nun habe Zeekr aber entschieden, zunächst noch zu warten, so die Informanten.

US-Autogewerkschaft UAW wirbt mit Kampagnen um neue Mitglieder

Die US-Automobilgewerkschaft United Auto Workers (UAW) hat eine ihrer größten Kampagnen zur Mitgliederwerbung gestartet. Die Gewerkschaft wirbt mit den jüngst abgeschlossenen Tarifverträgen mit den großen Autoherstellern in Detroit und hofft, von den nach eigenen Angaben rekordverdächtigen Lohnerhöhungen weiter profitieren zu können. Die UAW will nach eigenen Angaben rund 150.000 Beschäftigte in US-Werken großer ausländischer Autohersteller wie Toyota Motor und Volkswagen sowie von Elektroautoherstellern wie Tesla und Rivian Automotive ansprechen.

General Motors kündigt beschleunigten Aktienrückkauf für 10 Mrd Dollar an

General Motors will die Ausschüttung an die Aktionäre deutlich aufstocken. Der US-Autokonzern kündigte einen beschleunigten Aktienrückkauf im Wert von 10 Milliarden US-Dollar für das kommende Jahr an. Finanziert werden soll der Rückkauf zum Teil durch Kapital, das zuvor für die Entwicklung von Elektro- und autonomen Fahrzeugen vorgesehen war. Im kommenden Jahr will GM den weiteren Angaben zufolge überdies die Ausgaben in allen Geschäftsbereichen senken, um die höheren Arbeitskosten, die aus dem neuen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) resultieren, auszugleichen.

Geely und Nio kooperieren bei Batteriewechsel-Technologie

Der chinesische Autohersteller Geely und der Elektrofahrzeughersteller Nio wollen bei der Batterietechnologie zusammenarbeiten und den Batteriewechsel im E-Auto weiterentwickeln. Wie die Zhejiang Geely Holding Group mitteilte, ist eine entsprechende Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet worden. Nach Chongqing Changan Automobile ist Geely damit der zweite Autobauer, der mit Nio zusammenarbeitet.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

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