Analyse

DIC ASSET - Und dann kam Corona

Das im Januar vorgestellte Setup hatte sich schnell erledigt. Nun arbeiten die Käufer an einem neuen Momentumaufbau

Erwähnte Instrumente

  • DIC Asset AG - WKN: A1X3XX - ISIN: DE000A1X3XX4 - Kurs: 12,260 € (XETRA)

Im Januar war die Aktie von DIC Asset noch ein reinrassiger Momentumplay. Der Crash infolge der Coronakrise hinterließ aber auch im Chart des Immobilienunternehmens, welches sich ausschließlich auf Gewerbeimmobilien konzentriert, heftige Spuren. Von Kursen um 17,40 EUR rauschte die Aktie bis auf ein Tief bei 6,69 EUR in den Keller. Inzwischen hat der Wert sich aber von diesen Ausverkaufskursen wieder deutlich erholt.


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Heute meldet DIC Asset, man habe sich mit der insolventen Galeria Kaufhof GmbH auf neue langfristige Mietverträge geeinigt. Für die Standorte Chemnitz und Leverkusen wurden Mietverträge mit einer Laufzeit von durchschnittlich über 13 Jahren abgeschlossen. Am Standort Bremen wird es jedoch im zweiten Halbjahr zu einer Kündigung kommen. DIC arbeitet derzeit daran, Mietnachfolger zu finden. In der Immobile in Bremen sind beispielsweise auch der Einzelhändler Saturn und ein Edeka-Supermarkt vertreten.

Vorstandsvorsitzende Sonja Wärntges kommentiert die Fortschritte: "Wir sind überzeugt, dass wir mit den nun erzielten Vereinbarungen für die Standorte Chemnitz und Leverkusen die Mietcashflows langfristig auf einem nachhaltigen Niveau stabilisieren konnten. Zudem haben wir einen wesentlichen Beitrag dafür geleistet, dass zentrale Innenstadtstandorte belebt und attraktiv bleiben. Kontinuierlicher und lösungsorientierter Dialog zwischen Vermieter und Mieter ist uns wichtig und hat sich gerade unter den derzeitigen Herausforderungen für alle Beteiligten erneut sehr bewährt."

DIC Asset bestätigt im Zuge dieser Meldung auch die Gesamtjahresprognose, wonach der FFO sich in einem Korridor zwischen 94 und 96 Mio. EUR bewegen dürfte. Analysten erwarten für 2020 einen Gewinn je Aktie von 0,79 EUR. Auf der Hauptversammlung, welche viortuell am 8. Juli stattfinden wird, wird den Aktionären eine Dividende von 0,66 EUR je Aktie vorgeschlagen. Das entspricht auf dem aktuellen Niveau einer Dividendenrendite von knapp 5,4 %.

Neutral in der Range

Aus charttechnischer Sicht ist der Wert in eine Seitwärtsphase eingebogen, weist aber ansteigende Tiefpunkte auf. Wichtig wird es nun sein, den charttechnischen Deckel um 12,96 EUR per Schlusskursbasis aufzuknacken. In diesem Fall könnte das Gap zwischen 14,08 und 14,58 EUR angelaufen und schlussendlich geschlossen werden. Unter 11,50 EUR entsteht dagegen ein kleineres Verkaufssignal in Richtung 10,76 EUR. Unter 10,76 EUR könnte es mittelfristig wieder zu deutlicheren Abgaben kommen.

Jahr 2019 2020e* 2021e*
Umsatz in Mio. EUR 101,90 96,44 108,80
Ergebnis je Aktie in EUR 1,12 0,79 0,88
KGV 11 16 14
Dividende je Aktie in EUR 0,66 0,64 0,69
Dividendenrendite 5,38 % 5,22 % 5,63 %
*e = erwartet

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Über den Experten

Bastian Galuschka
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur

Bastian Galuschka ist seit über 20 Jahren an der Börse aktiv. Er entdeckte bereits zu Schulzeiten seine Leidenschaft für die Börse. Über fünf Jahre lang war der Diplom-Volkswirt als Redakteur bei einem bekannten Anlegermagazin tätig und verantwortete dort den Bereich Charttechnik. Seit März 2013 verstärkt er die Redaktion der stock3 AG. Bastian Galuschka kombiniert bei seinen Analysen gerne Fundamentaldaten mit charttechnischen Aspekten. Gerade im Smallcapbereich hat sich der Analyst über viele Jahre ein fundiertes Wissen aufgebaut. Seit Juni 2016 ist Galuschka Stellvertretender Chefredakteur von stock3.

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