Deutsche HVPI-Inflation steigt im Januar wider Erwarten
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Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Januar entgegen den Erwartungen leicht zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lag um 2,1 (Dezember: 2,0) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisrückgang um 0,4 Prozent und eine unveränderte Jahresteuerungsrate von 2,0 Prozent prognostiziert.
Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex erhöhte sich auf Monatssicht um 0,1 Prozent und stieg auf Jahressicht um 2,1 (1,8) Prozent. Erwartet worden waren ein monatlicher Preisanstieg um 0,1 Prozent und eine Jahresteuerung von 2,1 Prozent.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, stieg auf 2,5 (2,4) Prozent. Die Warenpreise erhöhten sich mit einer Jahresrate von 1,0 (0,4) Prozent, wobei die Energiepreise um 1,7 (minus 1,3) Prozent sanken. Nahrungsmittel kosteten 2,1 (0,8) mehr als vor Jahresfrist, Dienstleistungen verteuerten sich um 3,2 (3,5) Prozent.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
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