Deutsche HVPI-Inflation sinkt im Februar auf 2,0 Prozent
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Von Andreas Plecko
DOW JONES--Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Februar leicht nachgelassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank die Jahresrate des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) auf 2,0 (Vormonat: 2,1) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 27. Februar. Gegenüber dem Vormonat stieg der HVPI um 0,4 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).
In der nationalen Berechnung sank die jährliche Inflationsrate auf 1,9 (Vormonat: 2,1) Prozent. Im Vergleich zum Vormonat kletterten die Preise um 0,2 Prozent. Die Zahlen entsprachen der ersten Veröffentlichung und den Prognosen von Volkswirten.
"Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar leicht abgeschwächt", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). "Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und wirkte sich preisdämpfend aus, während Dienstleistungen die Inflationsrate weiterhin erhöhten."
Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Februar wie bereits im Vormonat bei 2,5 Prozent.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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