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11:03 Uhr, 25.05.2009

Deutsche Bank spielt Umbauszenarien durch

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Düsseldorf (BoerseGo.de) - Einem Medienbericht zufolge denkt die Deutsche Bank intensiv über interne Umbaumaßnahmen nach. Nach Informationen des "Handelsblattes" drohen dabei insbesondere der Vermögensverwaltung weitere Veränderungen. "Es besteht mittlerweile eine Erwartungshaltung in der Öffentlichkeit und bei den Aktionären, dass hier etwas geschieht", zitiert die Wirtschaftszeitung aus Bankkreisen. Gerade die Probleme im Asset-Management schrien "nach einer Veränderung". Mittelfristig könnte dabei auch die Position Kevin Parkers als Chef der Einheit zur Disposition stehen. Sein Vertrag läuft einem Insider zufolge binnen der nächsten zwölf Monate aus.

Deutschlands Branchenprimus war im Auftaktquartal mit einem Gewinn von 1,3 Milliarden Euro wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die Bereiche Privatkunden und Vermögensverwaltung enttäuschten aber. So verbuchte das Teilsegment Asset and Wealth Management, das Vermögensverwaltung und die Betreuung Wohlhabender bündelt, 173 Millionen Euro Verlust. In der Bank werde deshalb eine Neuaufstellung der Bereiche diskutiert.

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Über den Experten

Thomas Gansneder
Thomas Gansneder
Redakteur

Thomas Gansneder ist langjähriger Redakteur der BörseGo AG. Der gelernte Bankkaufmann hat sich während seiner Tätigkeit als Anlageberater umfangreiche Kenntnisse über die Finanzmärkte angeeignet. Thomas Gansneder ist seit 1994 an der Börse aktiv und seit 2002 als Finanz-Journalist tätig. In seiner Berichterstattung konzentriert er sich insbesondere auf die europäischen Aktienmärkte. Besonderes Augenmerk legt er seit der Lehman-Pleite im Jahr 2008 auf die Entwicklungen in der Euro-, Finanz- und Schuldenkrise. Thomas Gansneder ist ein Verfechter antizyklischer und langfristiger Anlagestrategien. Er empfiehlt insbesondere Einsteigern, sich strikt an eine festgelegte Anlagestrategie zu halten und nur nach klar definierten Mustern zu investieren. Typische Fehler in der Aktienanlage, die oft mit Entscheidungen aus dem Bauch heraus einhergehen, sollen damit vermieden werden.

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