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09:55 Uhr, 30.01.2026

Deutsche Arbeitslosenzahl stagniert im Januar

Von Hans Bentzien

DOW JONES--Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Januar unverändert geblieben. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, stagnierte die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl auf dem Niveau des Vormonats, nachdem sie im Dezember um 3.000 zugelegt hatte. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,3 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 10.000 und eine unveränderte Quote von 6,3 Prozent prognostiziert. Ohne Berücksichtigung der saisonalen Faktoren stieg die Zahl der Arbeitslosen um 177.000 auf 3,085 Millionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte auf 6,6 (6,2) Prozent.

"Zum Jahresbeginn hat die Arbeitslosigkeit aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen und damit auch wieder die Marke von drei Millionen überschritten", sagte die BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles bei der Pressekonferenz in Nürnberg. Derzeit gebe es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt.

Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie sank gegenüber dem Vormonat um 4.000 auf 3,705 Millionen und lag damit um 8.000 niedriger als im Vorjahresmonat.

Wie die BA weiter mitteilte, zeigten Betriebe vom 1. bis 26. Januar konjunkturelle Kurzarbeit für 28.000 Personen an. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis November zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 204.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 6.000 mehr als im Vormonat und 61.000 weniger als im November 2024.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/apo

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