Kommentar
07:49 Uhr, 23.12.2021

Der größte Markt, den es nicht gibt

Es gibt Märkte, die es nicht gibt, könnte man sagen. Und sie sind richtig groß. In den kommenden Jahren dürften einige dieser Märkte erschlossen werden.

Einer dieser Märkte ist Wasser. Ohne Wasser geht nichts. Es ist ein wertvolles Gut und es wird immer wertvoller. Die Weltbevölkerung wächst und mit steigenden Einkommen steigt auch der Anspruch auf mehr Wasserverbrauch. Bereits jetzt verbraucht die Welt pro Jahr ungefähr 4 Billionen Kubikmeter Wasser (Grafik 1).

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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