Kommentar

Der Bullenmarkt ist ungewöhnlich, aber bleibt das so?

Über den aktuellen Bullenmarkt kann man sich als Anleger kaum beschweren. Die Kursgewinne sind allerdings auf einen ungewöhnlichen Umstand zurückzuführen. Ob das so bleibt, ist fraglich.

Der laufende US-Bullenmarkt ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Ein Grund ist allen bekannt. Die Rally ist stark konzentriert. Wenige Großunternehmen ziehen die Leitindizes nach oben. Diese Unternehmen haben zum Teil stattliches Gewinnwachstum. Microsoft konnte seinen Quartalsgewinn auf Jahressicht gleich um ein Drittel steigern. So hohes Gewinnwachstum können allerdings nicht alle Unternehmen dieser Gruppe vorweisen. So stagnierte z.B. Apples Jahresgewinn.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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