DAX stürzt unter 26.000 – kommt jetzt das große Reversal?
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Die Wochenmitte bedeutete für den DAX auch ein Kreisen um die Mitte der Kurse des Handelstages. Technisch betrachtet war der Mittwoch ein Range-Tag, der sich vornehmlich in einer Spanne von 50 Punkten bewegte. Ein bedeutender Ausbruchsversuch fand vor dem Start der Wall Street Session statt, als am Markt über ein Buyback-Programm zu amerikanischen Anleihen diskutiert wurde. Das US-Finanzministerium gab bekannt, das Volumen ihrer Rückkäufe von Anleihen von zwei auf mindestens vier Milliarden Dollar zu verdoppeln. Damit reagiert sie auf den starken Anstieg langlaufender Anleiherenditen, welche Mehrjahreshochs erreicht hatten. Zwar steigt damit die US-Verschuldung auf nun über 40 Billionen US-Dollar, doch im ersten Effekt brachte dies deutliches Momentum in den Aktienmarkt. Auch der Goldpreis zog an und größter Profiteur wurde der Bitcoin, der in Richtung 70.000 US-Dollar stieg und heute sogar deutlicher darüber.
Beim DAX folgte auf den Anstieg jedoch ein deutlicher Abverkauf des Niveaus, da eine konträr aufgenommene Meldung den Markt überschattete. Die Rede ist von der Drohung des Iran, auch Ziele in Europa anzugreifen. Nicht nur Angriffe auf US-Militärziele und Flughäfen stehen dabei auf einer möglichen Agenda, sondern auch die Infrastruktur. Entsprechend schwach ging der DAX aus dem Vortageshandel, während die Wall Street den Handelstag im Plus abschloss.
Genau diesen Unterschied sehen wir auch heute wieder. Während die US-Futures freundlich in den Tag starteten, gab es im DAX ab 9.00 Uhr einen starken Abverkauf. Das Tief vom Vortag war nur kurzzeitig eine Unterstützung, danach rutschte der Index auf die runde Marke von 26.000 Punkten ab und sank während des Webinars noch tiefer. Diese Marke im Blick, ebenso wie den Abwärtstrend des Tages, formulierten wir einen Trigger für eine potenzielle Gegenbewegung. Zuvor ordneten wir das Chartbild im Big Picture ein. Ein Abwärtstrend hatte sich schon in der Vorwoche herausgebildet und verstärkte sich mit dem Rutsch unter 26.200 dann noch einmal. Der intraday-Abwärtstrend könnte jedoch auch schnell überschritten werden und als Kursziel dann die 26.000er-Region wieder eine Rolle spielen. Die Spekulation darauf ging erst nach dem Webinar auf, dies kannst Du jedoch leicht im Chartbild nachvollziehen.
Wie angemerkt, war der Nasdaq viel stärker zu dieser Zeit und auch am Vortag, was nahelegt, dass der Dow Jones eher als Referenz für einen Vergleich gelten sollte. Genau dies erarbeiteten wir uns noch einmal mit Blick auf die Zusammensetzung und das Chartbild. Dort bietet der Dow Jones eine sehr spannende Situation aus Trendlinie und Support vom Hoch aus Anfang August. Vielleicht kommt die Entscheidung bereits am Nachmittag mit den Walmart-Quartalszahlen? Der größte Einzelhändler aus den USA öffnet seine Bilanzen und wir erörtern, was das Szenario dafür sein könnte. Natürlich auch mit Blick auf die Aktien von Walmart selbst!
Im weiteren Verlauf stehen noch der Philadelphia-Fed-Index heute und die Frühindikatoren aus den USA für den August am Nachmittag auf der Agenda.
Der Startpunkt der nächsten Trader´s Circle Session wird dann wieder zur DAX Session am nächsten Dienstag stattfinden. Melde Dich gern für 10.00 Uhr hierzu an:
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Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
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