DAX über 26.000: Ifo-Überraschung zündet die nächste Rallye?
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Nach einem verhaltenen Wochenauftakt, bei dem der DAX aber die runde Marke von 26.000 Punkten verteidigte, kam bereits in der heutigen Vorbörse neues Kaufinteresse auf. Der DAX formierte einen Aufwärtstrend in der Vorbörse und begann den XETRA-Handel daher mit einem GAP. Dies wurde erst einmal ignoriert, denn ein Spike direkt 9.00 Uhr zeigte auf, dass weitere Stopps im Markt lagen und abgearbeitet wurden. Aus Sicht der institutionellen Anleger war dieses Bild ersichtlich und wurde zum Webinar-Start erörtert. Der nachfolgende Rücklauf war eine Art Erschöpfung, die ich dann auf der Short-Seite handelte und als Ziel, die Hochpunkte vom Vortag einkalkulierte. Sie lagen recht nah an den Hochs vom Freitag, was zusammengefasst dann eine breitere Unterstützung bot.
Aus diesem Bereich heraus nahm der DAX erneut Schwung und konnte ein neues Tageshoch markieren. Vor den wichtigen ifo-Daten heute war dies jedoch erst einmal das Tageshoch. Mit den Daten selbst formierte sich eine Range, die wir als Grundlage für das Livetrading nahmen. Wie fiel die Einschätzung der befragten Unternehmen durch das ifo-Institut aus?
Das Ifo-Geschäftsklima in Deutschland konnte im August um 2,1 Punkte auf 88,8 klettern. Dieser Anstieg war bereits im vierten Monat in Folge zu beobachten und übertraf die Analystenschätzungen von 87,2 Punkten. Steigende Erwartungen in der zukünftigen Entwicklung, eine bessere Lageeinschätzung sowie Verbesserungen im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor waren die Treiber.
Nach einer Orientierungsphase legte der DAX dann erneut zu und übertraf das bisherige Tageshoch. Da es sich hier wieder um eine schnelle Kerze handelt, also einen Spike im Chartbild, legte ich an der Range-Oberkante der ersten Stunde eine Short-Order in den Markt. Sie wurde ausgeführt und sehr zügig konnten 26 Punkte Buchgewinn erzeugt werden. Mit nachgezogenem Stopp verkleinerte ich das Risiko und nahm schließlich 10 Punkte an Gewinn manuell mit. In der nachträglichen Betrachtung hielt der Stopp und es hätten auch 40 Punkte Gewinn sein können, doch diese Denkweise blockiert aus meiner Sicht das Tradingverhalten in der Zukunft. Wichtig ist vielmehr, wie das Verhältnis zwischen Gewinnern und Verlierern in der eigenen Statistik ist.
Um dies besser darzustellen, zog ich ein Fazit zu meinen 600 letzten Trades und bereitete dies optisch im Tradingjournal auf. Die sich daraus ergebenden Fragen wurden mit den Kennzahlen der Trades direkt beantwortet.
Im weiteren Verlauf erörterten wir auch noch die Stärke des Nasdaq, der in jüngster Zeit jedoch seine vorbörsliche Tendenz mit der Wall Street Markteröffnung öfters komplett revidierte. Ist dies heute auch wieder der Fall? Maßgeblich wird die Positionierung der Marktteilnehmer vor den wichtigen Quartalszahlen in dieser Woche sein. Mit Nvidia meldet das Schwergewicht der Wall Street am Mittwoch nachbörslich seine Geschäftszahlen. Ebenso ist die Spannung bei Salesforce und Crowdstrike hoch, da diese Branchenschwergewichte richtungsweisend für Software-as-a-Service und den Sektor Cybersecurity stehen.
Erste Tendenzen kannst Du daher im nächsten Traders-Circle-Termin am Donnerstag direkt von uns erfahren. Melde Dich gern hierzu an:
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Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

