DAX schwächer zur Wochenmitte, Ölpreise ziehen weiter an
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Der DAX präsentiert sich zur Wochenmitte schwächer und notiert im Minus. Auch der EuroStoxx 50 gibt im frühen Handel leicht nach. Die vorbörslichen Indikationen für Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 deuten hingegen auf einen leicht positiven Handelsauftakt hin. In Asien schloss der Nikkei 225 mit moderaten Gewinnen.
Makroökonomischer Überblick
Das dominierende Thema des Tages ist der erneute Anstieg der Ölpreise. Die Sorte Brent überschritt erstmals seit Ende Juli wieder die Marke von 100 US-Dollar. Hintergrund ist die weitere Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran rund um die Straße von Hormus. Marktteilnehmer sorgen sich zunehmend um mögliche Störungen wichtiger Transportwege für Energie.
Zusätzlichen Auftrieb erhalten die Energiepreise durch die Ausweitung der Spannungen auf das Rote Meer. Neben Rohöl verteuern sich auch Diesel und europäische Erdgaspreise. Für Anleger rückt damit die Frage in den Vordergrund, wie stark höhere Energiekosten die Inflation und die Gewinnmargen vieler Unternehmen in den kommenden Monaten belasten könnten.
Meistgehandelte Aktien im Überblick
Beiersdorf zählt zu den schwächsten Werten im DAX. Belastet wird die Aktie durch eine Abstufung der Deutschen Bank Research von „Hold“ auf „Sell“. Als Begründung verweist man auf die anhaltende Schwäche des europäischen Konsumgütersektors sowie die zunehmende Belastung der Verbraucherbudgets. Zudem sieht er Beiersdorf angesichts steigender Kosten und eines höheren Ölpreises besonders anfällig.
Heidelberg Materials steht ebenfalls im Fokus der Anleger. JPMorgan bekräftigte zwar die Einstufung „Overweight“, verwies jedoch auf das herausfordernde Umfeld im europäischen Baustoffsektor. Die Analysten sehen die jüngste Branchenrotation zunehmend ausgereizt und erwarten, dass Investoren den Blick bereits auf das Jahr 2027 richten.
Anbei finden Sie äquivalente Produkte zu den aktuell beliebtesten Hebelprodukten an der European Warrant Exchange (EUWAX). Die EUWAX ist ein Handelsplatz, an dem Aktien, Anleihen, Fonds und derivative Finanzprodukte gehandelt werden. Im Folgenden sehen Sie die beliebtesten Titel, gemessen am gehandelten Volumen.
Die beliebtesten Titel
Turbos Open End¹
| Basiswert Name | Typ | WKN | Briefkurs in EUR | Knock-Out Barriere | Hebel | Laufzeit |
| Silber | Bull | UN25QP | 9,78 | 55,370007 USD | 6,03 | Open End |
| Deutsche Telekom AG | Bull | UR1P48 | 2,07 | 26,285026 EUR | 13,20 | Open End |
| DAX® | Bear | UG31JA | 8,56 | 26651,403983 Punkte | 30,89 | Open End |
| DAX® | Bull | UR2NEU | 1,33 | 25713,702944 Punkte | 178,69 | Open End |
| Gold | Bull | UR2M9K | 5,70 | 4340,913184 USD | 66,23 | Open End |
Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 09.09.2026; 09:30 Uhr;
Optionsscheine
| Basiswert Name | Typ | WKN | Briefkurs in EUR | Basispreis (Strike) | Omega | Letzter Bewertungstag |
| Advanced Micro Devices Inc. | Call | UN87QA | 2,23 | 640,00 USD | 5,80 | 16.12.2026 |
| DAX® | Call | UG9YZJ | 1,84 | 28000,00 Punkte | 25,52 | 18.12.2026 |
| Nvidia Corp. | Call | UG1X0D | 5,18 | 170,00 USD | 3,41 | 16.12.2026 |
| Nasdaq-100® | Call | UN6E26 | 11,63 | 29800,00 Punkte | 11,59 | 18.12.2026 |
| E.ON SE | Call | UR1MP9 | 0,53 | 17,50 EUR | 25,25 | 16.09.2026 |
Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 09.09.2026; 09:30 Uhr;
Faktor-Optionsscheine
| Basiswert Name | Typ | WKN | Briefkurs in EUR | Basispreis (Strike) | Faktor | Laufzeit |
| SAP SE | Long | HD9UER | 2,24 | 121,160736 EUR | 3 | Open End |
| Rheinmetall AG | Long | UR0H1Q | 5,32 | 841,621705 EUR | 5 | Open End |
| RWE AG | Long | UN3DV9 | 3,28 | 53,343792 EUR | 10 | Open End |
| Infineon Technologies AG | Long | UN8UDP | 2,74 | 38,975482 EUR | 3 | Open End |
| Allianz SE | Long | UG3WW8 | 16,48 | 297,000505 EUR | 3 | Open End |
Quelle: onemarkets by UniCredit; Stand: 09.09.2026; 09:30 Uhr;
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¹Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbozertifikaten. Turbozertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
