DAX rutscht weiter ab – Spielraum für Notenbanken wird kleiner
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Der DAX setzt seinen Abwärtstrend fort und dürfte in einer knappen halben Stunde bei rund 23 100 Punkten in den Handel starten.
Die Erholung von gestern Vormittag stellt sich im Nachhinein als klassische Bullenfalle dar, in der zweiten Tageshälfte wurden die Anleger eiskalt von den geopolitischen Ereignissen überrascht. Die Situation im Nahen Osten spitzt sich wieder zu und die anfangs antizipierte Entspannung muss einem Rohölpreis der Sorte Brent von über 110 US-Dollar weichen.
Dass die Notenbanken und insbesondere die Fed in diesem Umfeld kaum Bewegungsspielraum haben, dürfte den meisten klar sein. Mit Blick auf die Ereignisse und die angestiegenen Energiepreise war es eher verwunderlich, dass die Projektion der zukünftigen Preissteigerungen von der Fed gestern Abend nur wenig angehoben wurde. Auch dass die Notenbank derzeit eine Zinssenkung noch in diesem Jahr für möglich hält, ist interessant.
In das ähnliche Horn hat dann auch heute die Bank of Japan geblasen und vorerst die Zinsen unverändert gelassen, jedoch zeitnah eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte in Aussicht gestellt. Die Investoren befürchten nun, dass es global zu einer restriktiveren Zins- und Geldmarktpolitik kommt. Dies führte bereits im asiatischen Handel zu weiteren Kursverlusten an den Börsen in Japan und Südkorea. Insbesondere die zinssensitiven Technologieunternehmen leiden in diesem Zinsumfeld.
Für den DAX 40 bahnt sich ebenfalls eine leichtere Handelseröffnung an. Der sich fortsetzende Abwärtstrend spiegelt damit genau die Risiken aus dem Mix von Inflationsrisiken und einem potenziell höheren Zinsumfeld wider. Alle Indexmitglieder notieren vorbörslich im Minus. Nicht zuletzt werfen der morgige große Verfallstermin an den Terminbörsen und die heutige EZB-Ratssitzung ihre Schatten voraus. Die Anleger müssen sich entscheiden, ob sie ihre hohen Aktienquoten unverändert beibehalten und weiter über die Terminmärkte absichern oder die Positionen abbauen, die Geldquoten erhöhen und weniger absichern.
Neben der heutigen EZB-Sitzung werden die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung aus den USA, der Philly-Fed-Index und die US-Immobiliendaten interessant. Der Markt zeigte zuletzt ebenfalls Anzeichen einer erkennbaren Abkühlung.
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