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Kommentar
08:50 Uhr, 07.08.2026

DAX ohne Dynamik zum Wochenschluss – Naher Osten bleibt Risikofaktor Nummer Eins

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China konnte seine Exporttätigkeit wieder beschleunigen, die Ausfuhren lagen mit einem Anstieg von 23,9 Prozent leicht über den Erwartungen. In Deutschland freut man sich über ein Exportplus von 0,9 Prozent, jedoch wurde die Handelsbilanz von deutlich stärker gestiegenen Importen von 4,4 Prozent belastet. Insbesondere die höheren Energie- und Rohstoffpreise dürften dafür im Wesentlichen verantwortlich sein.

An den Börsen in Asien und Europa scheint die Luft für diese Woche raus. Zu groß bleiben die geopolitischen Unwägbarkeiten im Nahen Osten, auch weil die gegenseitigen Forderungen der Kriegsparteien eine Lösung weiter erschweren. Das spiegelte sich bereits im gestrigen Handel durch erneut anziehende Rohölpreise wider. Der Nahostkonflikt bleibt der größte Bremsklotz für die globale konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten. Zwar deutet sich eine Erholung in den größten Wirtschaftsräumen an, aber diese hängt am seidenen Faden der Energiepreise.

Für den heutigen Handel im DAX dürften auch die Quartalszahlen der beiden Versicherungskonzerne Allianz und Münchener Rück bestimmend werden. Beide Unternehmen konnten mit den vorgelegten Daten nicht überzeugen und liegen vorbörslich in der Verlustzone.

Der weitere Handelsverlauf dürfte durch Nachrichten aus dem Nahen Osten und die anstehenden offiziellen US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag geprägt werden. Aus technischer Sicht könnte sich der DAX weiter in der Handelsspanne zwischen 26 000 und 26 250 Punkten bewegen. Ein Ausbruch aus dieser Zone sollte vor dem Wochenende schwerfallen.

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