DAX mit GAP-Close auf den Punkt: Perfektes Setup für Trader?
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke
Der Wochenstart im DAX war erneut euphorisch. Wir hatten dies in den vergangenen Wochen schon mehrfach erlebt, gerade Kurse unter 24.000 Punkten zogen die Anleger:innen magisch an, so auch diesmal. Das gestrige GAP war nur eine Hürde auf dem Weg nach oben, die psychologische Marke von 24.000 Punkten war dann auch keine wirkliche Bremse im Markt, sodass wir schon gestern einen starken Handelstag (im Unterschied zur Wall Street) sahen. Dies setzte sich heute fort. nachdem wir in der Vorbörse noch leicht im Minus notierten, startete der Index dann doch über 24.300 Punkten, erreichte schnell die 24.400 und danach das Vortageshoch, um von da aus noch das verbliebene GAP auf der Oberseite vom 8. Mai zu schließen. Im Hoch wurden tatsächlich Kurse über 24.660 Punkte gesichtet, die zum Start des Webinars erst einmal die Dynamik eines solchen Anstiegs in den Vordergrund rückten.
Wie muss man sich verhalten, um nicht unter die sprichwörtlichen "Räder" zu kommen? Dies erörterten wir vor dem Hintergrund der Zeitebenen und Kurslücken, welche eine gute Orientierung für den Handel geben. In der Tat war das Tageshoch auch punktgenau das GAP-close zum 8. Mai und damit ein potenzieller Umkehrpunkt. Die Konsolidierung vollzog sich von dort über mehr als 100 Punkte nach unten, bevor der Trend wieder aufgenommen wurde. Er vollzog sich übrigens relativ losgelöst von der Wall Street Entwicklung, wie wir im weiteren Verlauf analysieren.
Nach 6 Wochen Kursplus im Nasdaq geriet der Index auf Wochensicht erstmals unter Druck. Vor allem die Verkäufe in der Wall Street Session selbst, im Vergleich zur Vorbörse, deuten auf eine mögliche Konsolidierung hin. Gepaart mit der anziehenden Inflation in den USA: welche vor allem bei den Produzentenpreisen deutlich wurde, könnte sich dies noch einmal beschleunigen. Das "Zünglein an der Waage" dürften am Mittwochabend die Quartalszahlen von Nvidia sein. Über das hohe Gewicht im Nasdaq und auch im Dow Jones, reichen bereits kleine Enttäuschungen im Ausblick oder ein "Sell on News" aus, um die Korrektur zu beschleunigen. Es ist Vorsicht geboten und parallel dazu ist eine Art Hochspannung im Vorfeld der Daten zu spüren. Insbesondere, da Nvidia in diesem Kalenderjahr nicht zu den Highflyern zählt, wie wir beim Blick auf die Heatmap der stärksten Aktien in 2026 feststellen. Rund 18 Prozent Kursanstieg sind im Vergleich zu einigen Werten, die mehr als 100 und sogar mehr als 400 Prozent zulegten, keine ernsthafte Konkurrenz. Auch wenn die Marktkapitalisierung mit 5,5 Billionen US-Dollar weiter unangefochten den ersten Platz der US-Aktien markiert, scheinen sich Anleger derzeit auf andere Sektoren zu fokussieren.
Genau diese Rotation werten wir heute auch aus und suchen nach Branchen, die in der nächsten Welle der Rotation wieder gefragt sind. Ein spannendes Umfeld also, getrieben von KI-Euphorie aber auch Enttäuschungspotenzial im weiteren Verlauf.
Meine Erörterung der Setups "Trendumkehr" sowie "Einstieg im Trend" für das Daytrading wurde somit erörtert und kam zum Tragen. Zu Mittag gab es dann übrigens das nächste Tageshoch im DAX. Gern knüpfen wir daran am Donnerstag wieder 10.00 Uhr an.
Der Startpunkt der nächsten Traders Circle Session wird dann zum Wall Street Start mit unserem Heiko stattfinden. Melde Dich gern für den Mittwoch um 15.15 Uhr hierzu an:
👉 Tägliche Webinare für Trader und Anleger
Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

