Kommentar
16:57 Uhr, 19.05.2026

DAX koppelt sich von der Wall Street ab – Ölpreise verharren auf hohem Niveau

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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)

Zunächst einmal waren heute auch die Anleger in Frankfurt erleichtert über die Verschiebung des US-Angriffs auf den Iran und hofften weiter auf eine baldige Entspannung der Lage im Nahen Osten. Die Rohölpreise verweilen jedoch weiter auf ihrem hohen Preisniveau und spiegeln diese Hoffnungen nicht wirklich wider.

Die Situation bleibt äußerst fragil und kann sich jederzeit wieder ändern. Der springende Punkt bleibt die Einstellung des iranischen Atomprogramms, das aus der Sicht der USA als unumstößlich für einen erfolgreichen Verlauf der Friedensverhandlungen gilt. Zudem eröffnete auch die Wall Street mit deutlichen Verlusten, was den DAX wieder den Rückwärtsgang einlegen ließ. Die am Vormittag erreichten Kurse von knapp 24 700 Punkten konnte der Index nicht halten.

Doch ist insgesamt in den vergangenen Tagen eine Abkopplung des DAX von den Indizes in New York erkennbar. Investoren sehen erhebliches Nachholpotential der deutschen gegenüber den US-Unternehmen, sollte sich die Situation im Nahen Osten tatsächlich nachhaltig entschärfen. Das Sentiment hatte sich durch den Krieg verschlechtert und DAX-Aktien sahen zeitweise nur noch die Rücklichter ihrer Konkurrenten an der Wall Street.

Die jetzt einsetzende Abkopplung des DAX ist insofern interessant, als sich beim eigentlichen Belastungsfaktor, den höheren Energiepreisen, keine Entwarnung abzeichnet. Das zeigt das hohe Maß an Optimismus der Investoren, dass es zeitnah zu einer Rückkehr zur Normalisierung im Rohstoffmarkt kommen wird. Die höheren Ölpreise entfalten allerdings beim Konsumverhalten der Verbraucher und in vielen Branchen bereits ihre Wirkung. Sollten sich die Preise noch einige Wochen auf dem hohen Niveau halten, dürften auch die nächsten Quartalszahlen der Unternehmen davon nicht unmaßgeblich beeinflusst werden.

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