DAX kommt nicht vom Fleck – Konjunkturoptimismus lässt auf sich warten
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Die Stimmungsumfragen zur deutschen Wirtschaft und die entsprechenden Indikatoren fallen weiterhin gemischt aus und zeichnen ein sehr uneinheitliches Bild. So hat sich laut dem heute veröffentlichten ifo-Geschäftsklimaindex im Hinblick auf Lage und Erwartungen in den Unternehmen zum Jahresbeginn so gar nichts verbessert. Der Glaube an den Wumms aus dem Milliarden-Fiskalpaket wird einmal mehr von der Sorge um schlechte Standortbedingungen wegen nur schleppender Reformen aufgefressen.
Das war aber nicht der einzige und wahrscheinlich auch nicht der Hauptgrund dafür, dass der DAX heute einen sehr zähen Wochenstart aufs Parkett legte. Der bremsende Faktor bleiben die politischen Entwicklungen in den USA. Nach dem zweiten Toten im Kontext des gewaltsamen Vorgehens der Einwanderungsbehörde droht zum Ende der Woche ein Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA. Und das nur gut zwei Monate nach dem längsten Shutdown in der Geschichte. Eigentlich können die Demokraten nicht anders, als den Druck auf die Republikaner weiter zu erhöhen, und sollten in den Finanzierungsverhandlungen hart bleiben. Im Vorfeld der Zwischenwahlen dürfte das politische Klima in den USA noch rauer werden, was nicht spurlos an den Finanzmärkten vorübergehen sollte.
Es gab schon einmal bessere Zeiten für den Aktienkauf. Dem entgegen steht eine anhaltend hohe Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold, dessen Preis heute nun endlich die 5.000-Dollar-Marke geknackt hat. Die Tatsache, dass es danach geradewegs noch einmal 100 Dollar nach oben ging, spricht für wenig Entspannung, was die Risikobeurteilung der Investoren angeht.
Noch bleibt der Großteil der Investoren am Aktienmarkt allerdings gelassen und glaubt an eine Fortsetzung des Bullenmarktes, wenn auch mit Hindernissen. So haben die Quartalsbilanzen von vier der Glorreichen Sieben am Mittwoch und Donnerstag trotz aller politischer Wirren das Potenzial, die Börse erneut positiv zu überraschen. Microsoft, Meta und Tesla am Mittwoch und Apple am Donnerstag folgen direkt nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank, die zwar an sich betrachtet nichts wirklich Überraschendes hervorbringen dürfte. Allerdings könnte in dieser Woche auch eine Vorentscheidung fallen, wer auf Jerome Powell als Fed-Chef folgen wird. Und hier ist das Rennen alles andere als entschieden. Hier besteht also viel Interpretationsspielraum, was die geldpolitische Zukunft in der weltgrößten Volkswirtschaft angeht, sollte Trump seinen Favoriten erst einmal benannt haben.
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