DAX (intraday) - Wenigsten die nächsten Tage können die Kurse nicht fallen!
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Erwähnte Instrumente
- DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 11.565,40 Pkt (XETRA)
Der Deutsche Aktienindex fiel heute auf ein neues Korrekturtief zurück und war zwischenzeitlich weit mehr als 400 Punkte im Minus. Dabei wurde der Preisbereich bei 11.460 Punkte heute mehrfach getestet und konnte kurzfristig für eine Stabilisierung sorgen. Der große Durchbruch ist den Bullen aber auch mit dieser noch nicht gelungen und so notiert der Dax gut 20 Minuten vor Handelsschluss immer noch 3,19 % im Minus. Da müsste schon einiges passieren, um an dem Vorzeichen heute noch etwas zu ändern.
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Es ist ein weiter Weg!
Der Weg für die Bullen im Deutschen Aktienindex zurück in einen neuen Aufwärtstrend ist momentan relativ weit. Selbst wenn der Index in der kommenden Woche in eine Erholung einschwenken sollte, erste interessante bullische Impulse gäbe es erst oberhalb von ca. 12.300 Punkten und da muss der Index erst einmal hinkommen. Momentan scheint dieses Unterfangen relativ unwahrscheinlich. Die Basis ist selbst im kurzfristigen Bereich bärisch und dies wiederum könnte in der nächsten Woche zu einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung führen. Kurzfristige Ziele liegen bei 11.260 Punkten und an der runden 11.000er Marke.
Wie bereits durchgeklungen sein sollte, hat der Dax auf der anderen Seite genug Spielraum für zwischenzeitliche Erholungen, ohne für große Kaufsignale zu sorgen. Ein erster Widerstand wäre beispielsweise am heutigen Abwärtsgap knapp unterhalb von 11.800 Punkten zu finden. Auch der Preisbereich bei 11.900 Punkten wäre als Widerstand zu nennen. Ganz zentral ist der Bereich bei 12.200 bis knapp 12.300 Punkten. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, diese Hürde in der nächsten Woche anzulaufen, momentan wird dies jedoch nicht favorisiert.
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Schnelles Denken ist Pflicht!
So bärisch die aktuelle Basis im Dax auch ist, zu sicher sollten sich die Verkäufer nicht sein. Vor allen Dingen auf newstechnischer Seite kann jederzeit etwas passieren. Ohne Zweifel wurde der aktuelle Crash durch die Corona-Panik ausgelöst. Das Thema dürfte auch weiterhin relevant sein, auch wenn ich davon ausgehe, dass dies nicht der einzige Grund für den Abverkauf der letzten Tage war. Die Märkte sind im Vorfeld gut gestiegen und das rächt sich meiner Meinung nach jetzt ebenfalls. Corona war wahrscheinlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Trotzdem dürfte dieses Thema weiter im Fokus stehen und positive wie negative Nachrichten könnten für neue Volatilität sorgen.
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Neben Corona sollten Anleger und Trader aber auch die zweite Wochenhälfte im Auge behalten. Am Donnerstag tagt die EZB und nach den überraschenden Zinssenkungen in den USA und dem Crash am Aktienmarkt darf man gespannt sein, wie die europäische Zentralbank reagieren wird. Ich gehe davon aus, dass dieser Termin das Highlight der nächsten Woche darstellen wird. Am Freitag steht zudem auch noch das Konsumklima der Uni Michigan an.
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