DAX® - Historische Bedeutung des aktuellen "Todeskreuzes"
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Historische Bedeutung des aktuellen "Todeskreuzes"
Die Erholungsdynamik des DAX® wurde gestern etwas abgebremst. Der Index scheiterte am Widerstandscluster aus dem 61,8 %-Fibonacci-Retracement (24.053 Punkte) der jüngsten Abwärtsbewegung und den Durchschnitten der vergangenen 50 bzw. 200 Tage, die aktuell bei 24.052 bzw. 24.102 Punkten verlaufen. Trotz des Rücksetzers konnte die jüngste Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 23.876 Punkten) aber erst mal erfolgreich verteidigt werden. Aus aktuellem Anlass beschäftigen wir uns zum Wochenschluss noch mit dem sogenannten „Todeskreuz“, das beim DAX® am Dienstag entstanden ist, als die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von oben gekreuzt hat. Dabei handelt es sich um einen nachlaufenden Indikator, der immer mal wieder als Warnsignal für einen möglichen längerfristigen Abwärtstrend dargestellt wird. Seit 1987 gab es im DAX® bisher 19 solcher „Todeskreuze“. Im Durchschnitt lag die 1-Monats-Performance im Anschluss mit 0,39 % unter dem Mittelwert (0,84 %), blieb aber positiv. Der Anteil negativer Werte war mit 58 % zudem höher als im historischen Durchschnitt (40 %). Auf Sicht von 3, 6 und 12 Monaten zeigen sich indes keine auffällig negativen Effekte des Indikators.
DAX® (Daily)
Quelle: stock3² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: stock3²
Ausbruch auf ein neues Rekordhoch
Die im SDAX® gelistete Elmos Semiconductor zählt im bisherigen Jahresverlauf mit einem Wertzuwachs von 72 % zu den besten deutschen Aktien. Seit dem Korrekturtief im April 2025 beträgt das Kursplus sogar 253 %. Anlegerinnen und Anleger, die gezielt nach trendstarken Aktien suchen, dürften den Chip-Spezialisten schon länger auf ihrem Radar haben. Seit über zehn Monaten weist der RSL-Indikator fast durchgängig auf einen intakten Aufwärtstrend hin. Bei solchen Konstellationen ist gerade unter Chance-Risiko-Aspekten der Einstieg nach Abschluss von Konsolidierungen eine vielversprechende Option. Zuletzt hatte sich bei Elmos über mehrere Wochen hinweg eine Schiebezone gebildet, die nun mit einem dynamischen Anstieg trendbestätigend nach oben verlassen wurde. Daraus leitet sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 27 EUR ab, was einem Aktienkurs von ca. 181 EUR entspräche. Hinzu kommt der Sprung auf ein neues Allzeithoch, das als eines der besten Signale der Technischen Analyse gilt, gerade im Anschluss an solche Konsolidierungsphasen. Um den Ausbruch nicht zu gefährden, sollte ein nachhaltiger Rückfall in die zuvor genannte Schiebezone vermieden werden.
Elmos Semiconductor (Daily)
Quelle: stock3² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Elmos Semiconductor
Quelle: stock3²
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