DAX gibt leicht nach – Viel Hoffnung, aber auch viel Skepsis
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Nach dem beherzten Sprung des DAX am Pfingstmontag über die Marke von 25 000 Punkten wurden die Anleger heute bei deutschen Standardwerten wieder vorsichtiger und nahmen einige der Vortagesgewinne mit.
Die Situation im Nahen Osten bleibt fragil und färbt über die Erdölpreise auf die Handelsaktivitäten an den europäischen Börsen ab. Die runde Marke von 100 US-Dollar bei der Nordseesorte Brent dürfte in den kommenden Tagen und Wochen darüber entscheiden, welche Richtung die Aktienkurse nehmen. Notierungen oberhalb signalisieren anhaltende Inflationsgefahren, nachhaltige Kurse unterhalb könnten eine Entspannung in der gesamten Preisentwicklung von Gütern und Dienstleistungen einleiten.
Der DAX notiert nur unweit seiner bisherigen Rekordkurse bei 25 490 Punkten und wurde insbesondere durch die Hoffnungen auf ein baldiges erfolgreiches Verhandlungsergebnis zwischen den USA und dem Iran dorthin getrieben. Es braucht jedoch wesentlich mehr, um noch einen Schlussspurt vor der Sommerpause ermöglichen zu können.
Als größter Dämpfer wirkt derzeit die sich durch die inflationären Tendenzen eintrübende Verbraucherstimmung, sowohl in Europa als auch in den USA. Letzteres allerdings wurde am Nachmittag leicht über den Erwartungen veröffentlicht, was auch die Indizes in New York weiter nach oben beförderte. Gleichwohl dürften sich bald auch an der Wall Street erste Ermüdungserscheinungen nach der rasanten Rekordjagd zeigen, da das drohende Sommerloch langsam präsenter in den Köpfen der Anleger werden sollte.
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