DAX® - Die Situation spitzt sich zu!
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Die Situation spitzt sich zu!
Dem DAX® gelang gestern ein freundlicher Wochenstart. Unter dem Strich notieren die deutschen Standardwerte weiterhin im Dunstkreis der horizontalen Barrieren bei 25.400/25.500 Punkten. Letztlich ist das Aktienbarometer damit zwischen den bekannten Leitplanken gefangen. Auf der Unterseite ist das zunächst einmal die Kombination aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.880 Punkten) und den jüngsten Verlaufstiefs bei 24.832/24.793 Punkten. Dagegen bremsen den DAX® auf der Oberseite die Glättung der letzten 50 Tage (akt. bei 25.603 Punkte) sowie die Hochs bei 25.700 Punkten aus. Die beschriebenen Hürden definieren gleichzeitig die Nackenzone einer möglichen Bodenbildung (siehe Chart). Interessanterweise bestätigen die derzeit flach verlaufenden Bollinger Bänder (akt. bei 25.667 bzw. 24.888 Punkten) die angeführten Signalmarken. Der Volatilitätsindikator verleiht den Schlüsselniveaus also einen zusätzlichen Nachdruck. Ein Ausbruch aus der gegenwärtigen Lethargie dürfte deshalb für die nächste mittelfristige Richtungsentscheidung bis zum Jahresende sorgen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Flaggenszenario bewahrheitet sich
Unsere jüngste charttechnische Einschätzung zum Dow Jones® scheint sich zu bewahrheiten (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 20. Oktober). So hat der US-Leitindex die Kernunterstützung aus der 50-Wochen-Linie (akt. bei 50.199 Punkten) und den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 50.000 Punkten als Sprungbrett genutzt, um in der Folge den Korrekturtrend der letzten Monate (akt. bei 51.805 Punkten) zu überwinden. Dank dieser Weichenstellung kann die Kursentwicklung seit August letztlich als die jüngst diskutierte, trendbestätigende Flagge interpretiert werden. Per Saldo dürfte das Aktienbarometer damit wieder an Momentum gewinnen, sodass perspektivisch das bisherige Allzeithoch bei 54.744 Punkten wieder auf die Agenda rückt. Um diese Steilvorlage keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es in Zukunft, nicht mehr in die angeführte Flaggenformation zurückzufallen. Darüber hinaus bildet die Kreuzunterstützung bei gut 50.000 Punkten einen Rückzugsbereich von strategischer Tragweite. Entsprechend ist diese Haltezone als ultimative Absicherung prädestiniert.
Dow Jones Industrial Average® (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Dow Jones Industrial Average®
Quelle: LSEG, tradesignal²
In Schlagdistanz zum Allzeithoch
Am vergangenen Freitag hatten wir beim Nasdaq-100® auf Einzeltitelebene den Abstand zu den jeweiligen Jahreshochs untersucht. Die Mehrzahl der Indexmitglieder wies dabei eine Differenz zum 52-Wochen-Hoch von über 20 % auf. Positiv hervor stach dabei jedoch die Apple-Aktie, die in der abgelaufenen Woche sogar ein neues Rekordhoch (351,71 USD) verbuchen konnte. Innerhalb des Technologiesektors bildet das Papier von Apple damit nicht nur einen Hort der Stabilität, sondern es handelt sich auch um einen absoluten Momentumwert. Charttechnisch kommt hinzu, dass die Kursentwicklung seit Juni letztlich ein aufsteigendes Dreieck darstellt (siehe Chart). Eine Auflösung dieses trendbestätigenden Musters – verbunden mit einem nachhaltigen Vorstoß in „uncharted territory“ – würde somit nochmals für ein prozyklisches Einstiegsignal sorgen. Zusätzlicher Rückenwind kommt von der Relativen Stärke (Levy), welche seit April komfortabel über dem Schwellenwert von 1 notiert. Das Kursziel – abgeleitet aus der Höhe des aufsteigenden Dreiecks – lässt sich auf rund 400 USD taxieren. Als Absicherung können Anlegerinnen und Anleger indes das Tief von Anfang Oktober bei 325,82 USD heranziehen.
Apple (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Apple
Quelle: LSEG, tradesignal²
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