DAX® - Ausbruch gewinnt an Kontur
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Ausbruch gewinnt an Kontur
Drei weiße Tageskerzen in Folge gab es beim DAX® zuletzt Mitte September. Dank dieser positiven Entwicklung arbeiten die deutschen Standardwerte an einem Sprung über die zuletzt immer wieder diskutierten Schlüsselbarrieren. Als solche fungiert unverändert die Kombination aus der Glättung der letzten 50 Tage (akt. bei 25.584 Punkte) sowie den jüngsten Hochpunkten bei 25.700 Punkten. Gelingt dem Aktienbarometer der nachhaltige Ausbruch, wäre die Bodenbildung seit Anfang September tatsächlich abgeschlossen. Lohn der Mühen ist im Erfolgsfall ein rechnerisches Anschlusspotenzial von gut 900 Punkten, sodass perspektivisch sogar wieder das bisherige Allzeithoch bei 26.619 Punkten auf die Agenda rücken würde. Um die aktuelle Ausbruchschance nicht zu gefährden, gilt es unter Tradinggesichtspunkten die o. g. 50-Tage-Linie nicht mehr zu unterschreiten. Eine strategische Haltezone ergibt sich indes aus der 200-Perioden-Glättung, dem unteren Bollinger Band (akt. bei 24.883/24.866 Punkten) sowie den jüngsten Verlaufstiefs bei 24.832/24.793 Punkten. Insgesamt nimmt der DAX®-Ausbruch Formen an.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Die Lehren aus dem Langfristchart
Die Betrachtung hoher Zeitebenen liefert häufig einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn. Der Goldpreis ist dafür ein Lehrbuchbeispiel: Die seit den 1980er-Jahren bestehende Trendlinie (akt. bei 4.567 USD) hat zuletzt als Bremsklotz gewirkt. Auch auf Quartalsbasis verdichten sich die Warnsignale. Hier kam es zuletzt zu einem „shooting star“ und „inside quarter“ – eine Konstellation, die auf eine nachlassende Dynamik und zunehmende Unsicherheit hindeutet (siehe Chart). Die Technische Analyse eignet sich nicht nur um Renditeziele zu bestimmen, sondern auch um mögliche Stresslevel sichtbar zu machen. Eine zentrale Referenz bilden dabei die Tiefs der jüngsten beiden Quartale bei 3.959/3.943 USD, deren Unterschreiten mit einer Auflösung der beschriebenen Kerzenmuster einhergehen würde. Solange diese Marke behauptet wird, bleibt eine Stabilisierung möglich. Fällt sie jedoch nachhaltig, dürfte sich die laufende Korrektur deutlich ausweiten. Auf Tagesbasis würde eine negative Weichenstellung zudem für den Abschluss einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation sorgen. Damit haben wir eine zentrale Risikoschwelle für den Goldpreis abgesteckt.
Gold (Quarterly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: LSEG, tradesignal²
Wieder auf der Überholspur?
Trotz der Kursgewinne seit Ende Juli zählt die Tesla-Aktie in diesem Jahr keineswegs zu den Börsenstars. Schließlich notiert der Titel seit Jahresbeginn immer noch 9 % unter Wasser. Doch das könnte sich aus charttechnischer Sicht gerade ändern. Ein wichtiges Argument liefert in diesem Kontext vor allem der Spurt über den Kreuzwiderstand bei rund 385 USD. Auf diesem Niveau fällt der Korrekturtrend seit Mai (akt. bei 384,67 USD) mit der 200-Tage-Linie (akt. bei 385,71 USD) und den verschiedenen Hochpunkten der letzten Wochen zusammen (siehe Chart). Der besondere Charme des beschriebenen Ausbruchs liegt darin, dass damit die Kursentwicklung seit August gleichzeitig als nach oben aufgelöste Schiebezone interpretiert werden kann. Das Kursziel – abgeleitet aus der Höhe der diskutierten Tradingrange – lässt sich auf gut 40 USD taxieren, was zu einem ersten Anlaufziel im Bereich von 425 USD führt. Danach stecken die horizontalen Barrieren bei 440 USD die nächste Widerstandszone ab. Um die aktuelle Steilvorlage indes nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft, die Kreuzunterstützung bei 385 USD nicht mehr zu unterschreiten.
Tesla (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Tesla
Quelle: LSEG, tradesignal²
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